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Die Hoffnung auf den Re-Start ist ungebrochen

Der Amateurfussball steht weiterhin grösstenteils still. Ein erneuter Meisterschaftsabbruch soll aber unbedingt verhindert werden.

Noch immer ist unklar, wann Rütis Edison Syla (rechts) wieder auflaufen darf.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Die Hoffnung auf den Re-Start ist ungebrochen

Das Positive vorne weg. Die Abteilung Amateurliga des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) und die 13 Regionalverbände sind sich einig. Die Fussballsaison soll schweizweit fertig gespielt werden.

Zu diesem Schluss kamen die Beteiligten am letzten Samstag an der ordentlichen Präsidentenkonferenz des SFV. Die Richtung ist also klar: Ein Abbruch der Meisterschaft wie im letzten Jahr soll unbedingt vermieden werden.

Um dies zu verhindern, muss zumindest die Hinrunde fertig gespielt werden. Auf- und Absteiger könnten so bestimmt werden.

Darum hofft der FC Rüti auf einen Re-Start im April

03.02.2021

Fussball in der Region

Für die Fortsetzung der Meisterschaft in den unteren Ligen gibt es verschiedene Szenarien. Beitrag in Merkliste speichern Weiterhin stehen zwei mögliche Szenarien im Raum. Allerdings wird eine Variante zunehmend unrealistischer.

Bei dieser wird nämlich im Anschluss der Vorrunde die Gruppe geteilt, um anschliessend in einer einfachen Auf- und Abstiegsrunde zu spielen. Dafür müsste zwischen dem 7. und 14. Mai der Re-Start erfolgen. «Wir haben noch immer Hoffnung», sagt Willy Scramoncini, Leiter Spielbetrieb beim Fussballverband der Region Zürich, dazu.

Nur: Den Amateurfussballern hilft der zweite Corona-Öffnungsschritt des Bundesrats von letzter Woche wenig bis nichts. Als einzige Neuerung darf in einer Gruppe von maximal 15 Personen wieder mit Körperkontakt inklusive Maske trainiert werden. Wettkämpfe sind somit weiterhin nicht erlaubt.

Das Ohnmachtsgefühl des Präsidenten

Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme ist also ungewiss.

Selbst der Effretiker Amateurliga-Präsident Sandro Stroppa sagte deshalb unlängst gegenüber dem «Blick»: «Die Ungeduld steigt. Unsere Klubs wollen Klarheit. Ich kriege aus 1400 Vereinen Anfragen, wie es denn jetzt weiter gehe. Für mich ist das ein Ohnmachtsgefühl. Die ganze Situation kostet enorm viel Energie – irgendwann verlierst du die Freude.»

Anfang Juni als späteste Frist

Um die Saison wirklich noch fertig spielen zu können, muss die Wiederaufnahme spätestens zwischen dem 21. Mai und 4. Juni für das Minimalprogramm erfolgen.

Zusätzlich positiv: Mit letzterer Variante könnte sogar der Regionalcup fertig gespielt werden. Für die involvierten regionalen Teams aus Uster, Volketswil, Pfäffikon, Gossau, Greifensee und Bäretswil wäre dies sicher eine zusätzliche Perspektive.

Der SFV selbst beschäftigt sich am Freitag, 23. April, im Zentralvorstand mit der Situation. Dort soll ein verbindlicher Fahrplan festgelegt werden.

Klar ist: Die Zeit drängt. Bis zum ersten Juli-Wochenende müssen die Meisterschaften abgeschlossen sein. Den Entscheid über einen erneuten Abbruch kann einzig der Zentralvorstand fällen.

Der Aktivfussball steht (fast) still
«285’000 Spielerinnen und Spieler sind sehr enttäuscht, dass wir weiterhin nicht Fussball spielen und unserer Leidenschaft nachgehen können», sagte SFV-Generalsekretär Robert Breiter nach dem letzten Bundesratsentscheid. Tatsächlich dürften weiterhin nur ganz wenige Fussballer, abgesehen von den Profis aus der Super und Challenge League, spielen. Gar nie unterbrochen wurde einzig die Women’s Super League. Seit einigen Wochen haben zudem die Promotion League sowie die Frauen-NLB und -Erstliga ihr Programm wieder aufgenommen. Diese Ligen profitierten vom Status eines sogenannten «semiprofessionellen Spielbetriebs». Uneingeschränkt trainieren und spielen dürfen zudem alle Jugendlichen ab Jahrgang 2001, sodass der Wettspielbetrieb auf sämtlichen Nachwuchsstufen wieder läuft. (zo)

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