Der Begriff Transfercoup wird ja gerne mal überstrapaziert. Wenn irgendwelche verwelkte Talente im Regionalfussball landen. Und dann mit dem Prädikat ehemaliger Super-League- oder Challenge-League-Profi versehen werden.
Im Fall von Almen Abdi wäre aber sogar ein Unwort wie «Paukenschlag» oder der Begriff «Sensation» gerechtfertigt. Die Zahlen zum Dübendorfer sprechen für sich.
Super-League-Debüt mit 16 Jahren, 8 Monaten und 25 Tagen. Wurde mit dem FCZ dreimal Meister, Cupsieger und spielte Champions League. Später regelmässige Einsätze in der europäischen Elite: Ligue 1 (Le Mans), Serie A (Udinese) und Premier League (Watford). Und immerhin 6 Länderspiele für die Schweiz.
Die Verbindungen zu Oerlikon/Polizei
Und nun also mit 34 das Comeback im Regionalfussball? Gleich zum Start der Zweitliga-Rückrunde gegen den FC Wetzikon? Schön wäre es. Viel soll nicht gefehlt haben, heisst es. «Er hat wohl kalte Füsse bekommen», sagt ein Kenner der Zürcher Fussball-Szene nach der Kehrtwende.

