20 Partien innert weniger als zehn Wochen! Für die im Regionalcup verbliebenen Zweitligisten Uster, Greifensee und Gossau könnte es im Frühling knüppeldick kommen – dann, wenn diese Teams tatsächlich den Einzug in die Halbfinals schaffen würden.
Der dichte Spielplan ist das Ergebnis einer Einschätzung des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Schon Mitte November hatte dieses bei einer Konferenz mit Swiss Olympic, dem Bundesamt für Sport und dem Schweizerischen Fussballverband bekannt gegeben, dass mit einer Lockerung der bestehenden Einschränkungen für den Amateursport kaum vor dem 1. April zu rechnen sei. Die Hoffnung, die aus dem Spätherbst verschobenen Meisterschafts- und Cup-Spiele im März vor der eigentlichen Rückrunde austragen zu können, ist damit auf ein Minimum geschrumpft.
Und trotzdem: Der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) präsentierte den Klubs in einem Schreiben drei mögliche Varianten für die zweite Meisterschaftshälfte – mit einem Start ab Anfang März, April oder sogar Mai. Auf die dritte (derzeit wenig wahrscheinliche) Möglichkeit ging der FVRZ nicht näher ein.
Training ohne Perspektive
Eigentlich helfen diese Pläne den Vereinen ohnehin nicht weiter. «Die angedachte Vorbereitung inklusive Testspielen kann man in den Kübel werfen», sagt Gossaus Trainer Andreas Häsler. Sein Zweitliga-Team bewegt sich noch immer einmal pro Woche auf dem Platz – mit den derzeit erlaubten 15 Spielern und ohne direkten Körperkontakt. «Ich muss jeweils auslosen, wer zum Training darf und wer nicht», freut er sich über die Einstellung seiner Spieler.

