Roland Leemann spricht bei der Zielvorgabe von einem Platz unter den besten drei Mannschaften. Es ist schon fast ein wenig Understatement. Denn eigentlich will der Sportchef mit dem FC Uster wieder in die 2. Liga interregional zurück. Um ganz vorne mitzuspielen, ist noch ein Hauch mehr Konstanz vonnöten. «Wir gaben gegen die Teams aus dem hinteren Tabellenfeld zu viele Punkte ab», sagt Leemann.
Die Voraussetzungen für eine Steigerung sind vorhanden. Im Gegensatz zur Vorsaison – in der die Ustermer nach dem Abstieg und einigen Abgängen schon positiv überraschten – ist mehr Tiefe im Kader. Ivan Jakovljev und Salvador Costa sind zurück und dürften sogleich wichtige Rollen im Team einnehmen. Dazu gibt der Winterpause-Königstransfer Thomas Weller endlich sein Debüt in der Meisterschaft.
Die härtesten Widersacher kommen aus Schaffhausen
Mit Altin Ramabaja ist ein vielversprechendes Offensivtalent aus der Nachwuchsabteilung des SC Veltheim dazugestossen. Möglich ist nun noch die Verpflichtung eines weiteren Torhüters. Der vor einem Jahr mit Jakovljev, Bryan Sleiman und Dejan Ilic zum von Fabio Digenti trainierten FC Linth 04 in die 1. Liga abgewanderte André Schmid wäre eine Option.
Leemann sieht die beiden Schaffhauser Klubs als härteste Widersacher im Kampf um den möglichen Aufstieg in der Zweitliga-Gruppe 2. Eine Wundertüte sind insbesondere die Reserven des FCS. «Man weiss nie, welche Spieler wirklich auftauchen», sagt Leemann.

