Acht Monate musste Drazenko Lakic auf seinen ersten Ernstkampf als Trainer des FC Greifensee warten. Im FVRZ-Cup erfüllte sein Team nun gegen den Viertligisten Maur zumindest die Pflicht. «Das war überraschend gut», findet er. Auch sonst zieht er eine positive Zwischenbilanz aus der Vorbereitungszeit.
Im Kader des Zweitligisten gab es – fast schon wie gewohnt – kaum Veränderungen. Einzig der polyvalent einsatzbare Patrick Risi tritt kürzer. Mit Maurin Frehner und Leonard Maqedonci wurden dafür zwei Nachwuchskräfte ins Kader aufgenommen, denen Lakic einiges zutraut.
«Wir müssen uns spielerisch nicht verstecken.»
Trainer Drazenko Lakic
Der neue Coach will nicht «einer Platzierung nachjagen» und dennoch mit seinem Team eine gute Rolle in der 2. Liga spielen. Dranbleiben soll es deshalb in der Tabelle, damit es so lange wie möglich in der Meisterschaft um etwas geht.
Dass der FCG das Zeug dazu hat, zeigte er verschiedentlich in den Testspielen – so beispielsweise gegen oberklassige Gegner wie Linth 04 oder Rüti. «Wir müssen uns spielerisch nicht verstecken», ist für Lakic klar.

