Es ist das Exotenteam der Gruppe: Die U21-Junioren des FC Lugano wurden von der Gruppe 4 in die Gruppe 6 umgeteilt – und gastierten gestern zum Saisonauftakt in Rüti. 1:1 endete die Begegnung – was für die Rütner durchaus als Erfolgserlebnis zu werten ist.
Rüti-Trainer Shaip Krasniqi zeigte sich jedenfalls zufrieden. Die Luganesi, die letzte Saison den Aufstieg um nur zwei Zähler verpasst hatten, forderten seiner Equipe alles ab. «Wir wussten, dass wir gegen angehende Profis spielen, und wollten taktisch clever sein und viel laufen. Das ist uns gelungen. Was die Jungs defensiv zeigten, war wirklich stark», sagte Krasniqi.
Für den Rütner Punktgewinn war am Ende Taulant Syla zuständig. In der 90. Minute nahm der Ausnahmestürmer im gegnerischen Strafraum einen weiten Freistoss von Pleurat Hoxhaj an und traf aus der Drehung zum 1:1-Ausgleich.
Calendos Grosstaten ...
Es war der Schlusspunkt hinter ein Spiel, das nicht von vielen Grosschancen, sondern von gegenseitiger Kontrolle geprägt war. «Wir wollten dem Gegner nicht ins offene Messer laufen», sagt Krasniqi. Die Rütner setzten auf Konter, und zweimal war Taulant Syla in der ersten Hälfte beinahe erfolgreich –aber eben nur beinahe. Defensiv standen die Rütner zwar solide, mussten sich aber doch auch bei ihrem Torhüter Stefano Calendo bedanken, der den einen oder anderen gefährlichen Abschluss vereitelte.

