Vladimir Jakovliev redet nicht um den heissen Brei herum. «Wetzikon ist das beste Team dieser Gruppe», sagt der Trainer des FC Fehraltorf nach dem 1:2 im Spitzenduell in Wetzikon. Es sei keine Niederlage, die ihn ärgere. «Mit einem Punkt hätten wir überglücklich sein können.»
Und doch: Die Fehraltorfer waren diesem Punktgewinn ziemlich nahe. Die Entscheidung fiel auf der Meierwiesen nämlich erst in der 87. Minute, als Levi Sewer einen Freistoss von der Seite trat. Er war wohl eher als Flanke gedacht, landete aber im Tor und brachte dem FCW den siebten Saisonsieg.
Schmeichelhafte Führung
Den ersten Treffer der Partie hatten die Fehraltorfer erzielt. Medina traf kurz nach der Pause nach einem Corner – es war die eher schmeichelhafte Führung für die Gäste. Sie wehrten sich zwar nach Kräften, doch Wetzikon war das Team mit mehr Ballbesitz und den klareren Chancen.
«Wir standen oft unter Druck, verteidigten zwar gut, aber hatten selber nur ganz wenige Chancen», sagt Jakovliev. Die Wetziker hingegen hätten bereits in der ersten Hälfte in Führung gehen können, wenn Joel Mullarkey nicht nur die Latte, sondern das Tor getroffen hätte.

