Nur vier Jahre nach seinem letzten Auftritt im Schweizer Cup kommt der FC Greifensee heute Samstag erneut zum Handkuss. Dank dem Gewinn des FVRZ-Cups Ende letzter Saison qualifizierte sich der Zweitligist für die erste Hauptrunde, wo nun der FC Winterthur als Gegner wartet. Ein Los, mit dem man im FCG alles andere als unzufrieden ist. Präsident Pascal Seifert spricht gar von einem «Lieblinglos». Denn einen Gegner wie Winterthur kann man organisatorisch auf dem heimischen Platz gerade noch stemmen. «Gegen Zürich, Basel oder GC hätten wir ausweichen müssen», sagt Seifert. Die Platzverhältnisse auf dem Grossriet seien zu eng für Zusatztribünen.
Deshalb ist man beim FCG ganz froh über das etwas kleinere Los, das aber schon viel grösser ist als bei der letzten Teilnahme vor vier Jahren. Damals trafen die Greifenseer in der ersten Hauptrunde auf den interregionalen Zweiligisten Subingen. Nach dem 2:1-Sieg hofften sie erneut auf einen grosses Gegner – das Los fiel aber auf Promotion-League-Klub Cham, gegen den sie sich immerhin achtbar aus der Affäre zogen. 2:3 hiess es am Ende, wobei der entscheidende Treffer erst in der 87. Minute fiel.
Die Freude im Vordergrund
Bleibt die Partie gegen Winterthur nun so lange offen, ist ein Ziel von Trainer Felix Bollmann schon erreicht. Er sagt, er sei zufrieden, wenn «wir gut organisiert auftreten, über 90 Minuten kämpfen und uns gut verkaufen.» Auf die Frage, ob er seiner Equipe vor dem Spiel den Spruch «Geht raus und gewinnt» mit auf den Weg gebe, sagt er schlicht: «Dafür würden sie mich wohl auslachen.» Es gehe auch um ein «lässiges Erlebnis für alle.»
«Wir wollen gut organisiert auftreten, über 90 Minuten kämpfen und uns gut verkaufen.»
FCG-Trainer Felix Bollmann

