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Fussball

Mit einer besseren Basis in den Spezialfall

Drittligist Fällanden spielt erst nur auswärts, dann nur daheim - und peilt einen Rang im oberen Mittelfeld an.

Einen so unausgeglichenen Spielplan sieht man selten: Der FC Fällanden muss die gesamte Vorrunde auswärts absolvieren – in der Rückrunde hat er dafür ausschliesslich Heimspiele. Grund dafür ist nicht eine Laune der Spielplan­macher, sondern die Sanierung des Sportplatzes Glattwis. Sie soll pünktlich auf die Rückrunde beendet sein. Bis dahin trainieren die Fällander auswärts – das Fanionteam im Milandia in Greifensee. «Das ist etwas ungewohnt, aber die Verhältnisse sind hier ja sehr gut», sagt Trainer Nelson Vaz.

Bereits in der Rückrunde der letzten Saison konnten die Fällander nicht mehr auf ihrem eigenen Platz spielen und mussten für Heimspiele ins Milandia ausweichen – es war nicht der einzige erschwerende Umstand. Mehrere Spieler verliessen den Klub im Winter und wurden vorerst nicht ersetzt – das rächte sich. «Wir hatten zeitweise ein sehr knappes Kader, der Konkurrenzkampf fehlte», sagt Vaz. Er findet, das Team habe sich unter diesen Umständen sehr gut gehalten. «Ich kann der Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen.» Der 6. Rang in der Gruppe 6 ist für den Klub, der das Tabellenmittelfeld angepeilt hatte, denn auch ein akzeptables Resultat.

Für die neue Saison wurden die Fällander nun in die Gruppe 3 eingeteilt, die von vielen als «einfacher» beurteilt wird als die Gruppe 6 – weil mehr zweite Mannschaften als Fanionteams darin vertreten sind. Vaz teilt diese Ansicht nur bedingt. «Zweite Mannschaften sind schwierig einzuschätzen, weil man nie genau weiss, welche Spieler dabei sind.»

Zwei Rückkehrer stechen heraus

Doch unabhängig von der Konkurrenz ist für Vaz klar, dass seine eigene Mannschaft einen Schritt nach vorn machen soll. Die Basis dafür scheint gelegt. Das Fällander Kader wurde wieder breiter, sechs Zuzügen steht lediglich ein Abgang gegenüber. Dabei stechen zwei Rückkehrer heraus: Daniel Baran und Remzi Frangi. Letzterer entstammt dem Fällander Nachwuchs und spielte in den letzten Jahren bei mehreren Dritt- und Zweitligisten in der Region. Und Ersterer ist der Bruder von Topskorer Lubomir Baran, den Vaz als den «vielleicht besten Stürmer in der 3. Liga» bezeichnet.

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