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Fussball

Das Team für das «Weltwunder»?

Für die FCD-Reserven kann gar der Aufstieg in die 2. Liga realistisch werden.

Besser hätte es den Dübendorfer Reserven in der vergangenen Saison kaum laufen können. Mit dem zweiten Schlussrang in der Gruppe 3 überraschten sie alle – auch sich selber. Zwar war der Equipe ein Mittelfeldplatz durchaus zugetraut worden, aber dass sie gar «best of the rest» hinter dem überragenden Aufsteiger Brüttisellen-Dietlikon würde, das hätte sich Trainer Michele Calleri nicht zu träumen gewagt. Immerhin hatte er den Trainerposten bei Dübendorf 2 erst gerade übernommen und mehrere Spieler von seinem vorherigen Klub Glattal mitgenommen. «Ich dachte, die Phase des Kennenlernens dauere länger», sagt Calleri nun. «Ich bin extrem stolz auf diese Mannschaft.» Lediglich von Brüttisellen habe man sich dominieren lassen müssen.

Zu kritisieren hat Calleri wenig – «die Konstanz fehlte ein wenig», sagt er, «und wir nutzten unsere Chancen nicht immer gut». Doch auch mit mehr Effizienz wäre wohl nicht mehr dringelegen – letztlich betrug der Rückstand auf Brüttisellen 17 Punkte. «Es wäre schön gewesen, wenn wir den Leader etwas länger hätten bedrängen können», findet Calleri. Und er erzählt, er habe manchmal bei seinen Spielern den Ehrgeiz wieder wecken müssen, den zweiten Rang auch wirklich halten zu wollen.

«Nicht auf Teufel komm raus»

Der Ehrgeiz – er ist bei Calleri spürbar. Dennoch hält sich der Coach mit grossen Ankündigungen zurück. «Natürlich wollen wir wieder vorne mitspielen», sagt er, «aber die Konkurrenz ist schwierig einzuordnen.» Die Vorzeichen stehen allerdings nicht schlecht, dass Dübendorf 2 auch in dieser Saison eine ähnlich gute Rolle spielen wird: Die Vermutung, einer der drei Klubs, die zwei Mannschaften in der 3. Liga haben, könnte das Fanionteam statt die Reserven in die Gruppe 3 entsenden, bewahrheitete sich nicht.

«Ich versuche realistisch zu bleiben. Der Aufstieg wäre ein Weltwunder.»
Trainer Michele Calleri

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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