Dritter war der FC Gossau nach dem Ende der Vorrunde, als Dritter beendete er auch die Saison. Das klingt langweilig – ist aber alles andere als das. Denn im Winter verliess Trainer Sokol Maliqi den FCG und wurde durch Antonio Limata ersetzt, der es als «Herausforderung» bezeichnete, den guten Rang zu halten. Dass dies den Gossauern mit sieben Siegen, drei Niederlagen und vier Remis gelungen ist, bezeichnet der neue Coach als «nicht selbstverständlich». Nicht nur, weil «es immer Zeit braucht, bis das Team die Vorstellungen des neuen Trainers umsetzten kann», sondern auch wegen vieler Absenzen.
Immer eine neue Aufstellung
Gleich mehrere Spieler fehlten dem FCG entweder verletzungshalber, wegen Militärdiensts oder aus beruflichen Gründen. So musste Limata einmal gar auf Torhüter Ege als Ersatz-Feldspieler zurückgreifen. «Es gab immer eine neue Aufstellung, bis zum letzten Spiel.»
Das dünne Kader bezeichnet Antonio Limata denn auch das grösste Manko der letzten Rückrunde. Über den Sommer wurden hier deshalb Korrekturen angebracht. «Wir können nun fehlende Spieler besser ersetzen», sagt der Coach. Eigentlich hätte er gerne mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs eingebaut, «das wäre unser Ziel», sagt er. «Aber unsere Jungen sind noch nicht so weit, auch von der Einstellung her.»
«Wir können nun fehlende Spieler besser ersetzen.»
Trainer Antonio Limata

