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Eishockey

Dübendorf sündigt erneut im Abschluss

Erstligist EHC Dübendorf korrigiert gegen Reinach einen 0:2-Rückstand - und geht am Ende doch leer aus.

Dominik Hardmeier musste mit dem EHC Dübendorf erstmals nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis.

Archivfoto: Christian Merz

Dübendorf sündigt erneut im Abschluss

Zu wenig konsequent

Der EHC Dübendorf tut sich gegen Reinach in der Offensive schwer und verliert 2:3. Er bleibt aber trotzdem an der Spitze der 1. Liga.

In der 15. Partie ist es passiert. Der EHC Dübendorf muss beim 2:3 gegen Reinach erstmals in der Erstliga-Saison nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis.

«Reinach hat sich den Sieg verdient. Das Team hat aufopferungsvoll gekämpft», sagte EHCD-Trainer Reto Stirnimann. Und für ihn ist auch klar: «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen.» Dies insbesondere, da die Glattaler wiederholt im Abschluss sündigten.

Der Leader erspielt sich bereits im noch torlosen ersten Abschnitt eine Reihe von guten Möglichkeiten. Er scheiterte aber wiederholt an Reinach-Keeper Andrin Kunz. «Wir haben ihn förmlich aufgebaut», konstatiert deshalb Stirnimann.

Und diese Versäumnisse werden in der Folge bestraft. Zuerst trifft Mike Wüthrich für die Gastgeber (22.), dann doppelt Simon Pfister nach (26.). «Wir waren zu wenig konsequent», moniert Stirnimann.

Trotzdem scheinen die Dübendorfer zurück in die Partie zu finden. So gelingt Lukas Schläppi nach einem feinen Zuspiel von Lars-Kevin Spielmann in der 33. Minute das Anschlusstor. Der Passgeber ist es dann auch, der in einer Druckphase für den Ausgleich sorgt (52.).

Ein fataler Ablenker

Doch die Aargauer können noch einmal reagieren, in dem Lasse Richert einen Schuss von den blauen Linie entscheidend zum 3:2 ablenkt.

Der EHCD wirft nochmals alles nach vorne. Der Ausgleich will aber selbst mit einem sechsten Feldspieler nicht mehr fallen. Konsequenzen in der Tabelle hat die Niederlage allerdings nicht, da auch die direkte Konkurrenz patzt.

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