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Eishockey

Das Beste kommt für einmal zum Schluss

Erstligist Wetzikon braucht einen starken Torhüter um in die Spur zu finden. Danach trumpft er beim 7:1 über Luzern aber gross auf.

Für die Wetziker Erstliga-Spieler gab es erneut sieben Treffer zu bejubeln.

Archivfoto: David Kündig

Das Beste kommt für einmal zum Schluss

Nach Temposteigerung

Martin Weber

Der EHC Wetzikon feiert gegen Luzern einen 7:1-Kantersieg. Der Oberländer Erstligist benötigt allerdings zunächst etwas Anlaufzeit.

Der EHC Wetzikon kommt auch im Erstliga-Auswärtsspiel in Luzern zu einem weiteren Kantersieg. Nach einem 7:3-Heimerfolg im Hinspiel fiel das Resultat mit 7:1 nun noch krasser aus.

Dies ist umso erstaunlicher, weil nebst Topskorer Gian-Andrea Thöny auch noch die beiden gestandenen Verteidiger Thomas Büsser und Riccardo Auriemma aus verschiedenen Gründen abwesend waren.

Zu Beginn deutete allerdings noch gar nichts auf ein so klares Skore hin, denn die Wetziker hatten nach einem Blitzstart und dem 1:0 durch Berni nach zwei Minuten plötzlich Sand im Getriebe, kassierten in der 5. Minute den Ausgleich und hatten danach mit dem schnellen und gut kombinierenden Gegner grosse Probleme.

Ryffel glänzt mit starken Paraden

Der bärenstarke Fabian Ryffel im Tor des EHCW verhinderte in dieser Phase, dass sein Team auf die schiefe Bahn geriet und die Partie eine völlig andere Richtung nehmen konnte. Er glänzte nicht nur im Startabschnitt mit spektakulären Paraden, sondern während der ganzen Spieldauer und nahm damit den Innerschweizern immer wieder den Wind aus den Segeln.

Letztere blieben nicht nur ohne weiteren Treffer, sondern kassierten in der 19. Minute gar das zweite Tor durch Sebastian Bratko, und dies, nachdem kurz zuvor Carlo Pingeon allein vor Ryffel gescheitert war. Der Wetziker Trainer Christian Modes war vom bis dahin Gezeigten gar nicht angetan und ermahnte seine Spieler, schneller und direkter zu spielen.

Das Tempo gesteigert

Das taten diese ab dem zweiten Drittel dann auch und waren kaum mehr wiederzuerkennen. Sie erhöhten nicht nur das Tempo, sondern sie steigerten sich in allen Belangen und dominierten nun den Gegner fast nach Belieben.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr steigerten sich die Gäste in einen eigentlichen Spielrausch und liessen zum Teil herrlich herausgespielte Treffer folgen. Den Platzherren blieb trotz einiger guten Chancen nur der Frust des Erfolglosen.

Symptomatisch die Szene in der 57. Minute: Emanuel Guidon scheiterte solo am mirakulös reagierenden Ryffel, und Leeroy Rüsi trifft im Gegenzug für Wetzikon zum 7:1-Schlussresultat.

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