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Eishockey

In der alten Dübendorfer Heimat verloren

Christian Weber wuchs hockeytechnisch im Dübendorfer «Chreis» auf. Nun kehrte er als Trainer mit dem ambitionierten EHC Basel zurück – und kassierte eine herbe Niederlage.

Wenn es nach den Baslern geht, wird es nicht mehr viele solche Spiele geben. Womöglich würde ihr Trainer Christian Weber auch künftig gerne öfter in den «Chreis» zurückkehren. Nicht nur, weil hier Anfang der 1980er-­Jahre seine Spielerkarriere begonnen hatte, in deren Verlauf er es auf  über 600 NLA-Spiele, je zwei Meistertitel mit Davos den ZSC Lions und über 100 Länderspiele für die Schweiz brachte. Sondern auch, weil er in keine andere Halle so einen kurzen Anfahrtsweg hat – Weber wohnt in Dübendorf. 

Aber eben: Geht es nach seinem Arbeitgeber, spielen die Basler nächste Saison nicht mehr gegen den EHCD, sondern treten eine Stufe höher in der Swiss League an. Kein anderer MSL-Klub formuliert das Ziel Aufstieg so klar wie Basel.

Mit der Verpflichtung Webers unterstrichen die Basler diese Ambition im ­April letzten Jahres – notabene kurz nachdem sie sich in Dübendorf im Playoff-Halbfinal durchgesetzt hatten. Die Finalserie fiel dann der Pandemie zum Opfer – wie auch der grösste Teil der letzten Saison. 

Achtung, fertig, 3:0

Heuer starteten die Basler mit zwei Niederlagen (unter anderem auch gegen Dübendorf) in den ersten drei Partien zwar sehr durchzogen – dann aber reihten sie fünf Siege aneinander und traten am Mittwoch als Leader im «Chreis» an. Sie wurden entthront. 5:2 gewann Dübendorf – und Leader Basel zeigte sich ­alles andere als souverän, lag ­bereits nach fünf Minuten 0:3 zurück und reagierte undiszipliniert, teils überhart. «Wir nahmen viel zu viele Strafen und fanden deshalb den Rhythmus nicht. Wir raubten uns selber die Energie», fand Weber. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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