Es ist ein Treffen in der kleinen Garderobe der Eishalle in Wetzikon, wie es zuletzt häufig vorkam.
Nino Niederreiter zieht sich gerade fürs gemeinsame Training mit Jonas Siegenthaler um, als dieser reinkommt. «Und, was gehört?», fragt Niederreiter. «Nein. Weisst du schon mehr?», antwortet dieser. Man könnte es als neuen Running Gag unter NHL-Spielern bezeichnen, die in ihrer Heimat auf Neuigkeiten aus Nordamerika warten.
Fragen über Fragen
Wann geht es endlich wieder los? Am 1. Januar? Mitte Januar? Erst im Februar? Wann starten überhaupt die Vorbereitungs-Camps? Wann soll man wieder nach Nordamerika fliegen? Niederreiter und Siegenthaler gehen aufs Eis, sie treffen sich regelmässig hier, um mit Skill-Coach Benoît Pont zu arbeiten.
Er habe darüber nachgedacht, mit Schweizer Teams zu trainieren statt (fast) allein, sagt Niederreiter. Zum Beispiel mit Davos, so, wie im Sommer vor dem NHL-Playoff: «Ich befürchtete aber, dass es in den Teams zu Corona-Fällen kommen könnte und ich deswegen in Quarantäne müsste. So, wie das auch Jonas bei den GCK Lions passierte. Oder Nico Hischier jetzt gerade mit Bern.»

