Während sich das Profieishockey mit ständigen Terminverschiebungen und stets neuen Quarantäne-Bescheiden herumplagt, haben die Amateurklubs wenigstens in einem Punkt Planungssicherheit: Sie dürfen gar nicht mehr spielen – seit nun bald vier Wochen. Am 23. Oktober beschloss die Regio League den Meisterschaftsunterbruch bei den Amateuren – noch bevor der Bund schweizweit die entsprechenden Massnahmen ergriff.
Warten auf den Bund
Nun ist die Lage umgekehrt: Der Verband muss abwarten, was Bund und Kantone im Amateursport ab wann wieder erlauben. Und er muss in Betracht ziehen, dass die Teams derzeit keine Mannschaftstrainings absolvieren können – erlaubt sind auch hier höchstens Einheiten in Kleingruppen und ohne Körperkontakt.
Eine gewisse Vorlaufzeit dürften die Teams also benötigen vor dem ersten Spiel – sei es nun der EHC Dübendorf in der MSL, der EHC Wetzikon in der 1. Liga oder die Zweitligisten Dürnten Vikings sowie EHC Illnau-Effretikon. Für sie alle gilt: Warten auf den Bund – und dann auf den Verband. «Unser Interesse ist es, unter fairen Bedingungen Eishockey spielen zu können», sagt Philipp Keller, Manager und Ligaleiter der höchsten Amateurliga MSL.
Wechsel in zweite Phase

