Am Ende belohnt sich der EHC Wetzikon für seine harte Arbeit doch noch üppig. Längst stellte man sich im Wiler Bergholz nur noch die Frage, ob dem EHCW das «Stängeli» gelingen würde, da dribbelte sich Brent Buchmüller so geschickt um Wil-Torhüter Daniel Schenkel, dass dieser das Gleichgewicht verlor und sich zum zehnten Mal bezwingen lassen musste.
Zu Beginn hatte es für Gastgeber Wil gar nicht so schlecht ausgesehen. Nachdem Thöny einen Querpass von Berni zum 1:0 für Wetzikon verwertet hatte, leisteten die Ostschweizer Gegenwehr und erkämpften sich gefährliche Torchancen. Simon Steiner schlenzte die Scheibe ans Lattenkreuz (8.), Fabian Sennhausers Konter endete mit einer starken Parade von Odin Neuenschwander.
Wils Rückkehr währte nur kurz
Das zweite Drittel startete der EHCW in Überzahl, Dennis Urech erhöhte von der blauen Linie aus auf 2:0. Wil kämpfte sich aber zurück: Gleich zwei Mal in Folge (23./26.) schlugen die Gastgeber in Überzahl zu und glichen aus.
Die Wetziker konnten dem exzellenten Powerplay des Heimteams nur zusehen. Der EHCW gönnte den St. Gallern danach aber keine Verschnaufpause mehr. Fünf Minuten nach dem Ausgleich führten die Oberländer bereits mit 5:2. Thöny brachte die Scheibe im Powerplay über die Linie (27.), gegen Laimbachers präzisen Schuss hatte Wil-Goalie Daniel Schenkel keine Chance (29.). Lars Mathis liess die Wiler Abwehr eiskalt stehen und buchte den fünften Wetziker treffer. Die Oberländer hätten noch höher führen können. Gian-Andrea Thöny wurde in der 36. Minute ein Penaltyschuss gewährt, der Wetziker Stürmer vergab die Chance aber.

