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Eishockey

Wetzikons Nachlassen brutal bestraft

Der EHC Wetzikon muss sich zum Erstliga-Auftakt gegen Reinach 6:8 geschlagen geben. Entscheidend ist ein desaströses Mitteldrittel.

«Wir haben uns gefühlt, wie Brasilien im Halbfinal der WM 2014», schreibt der EHC Wetzikon in seinem ersten Matchbericht der Erstliga-Saison. Die Seleçao verlor bekanntlich damals vor heimischem Publikum geschichtsträchtig 1:7 gegen den späteren Weltmeister Deutschland.

1:7 endete auch das Mitteldrittel aus Sicht des EHCW – nachdem er zunächst 4:0 geführt hatte. Und so gingen die Oberländer am Ende mit einer 6:8-Niederlage gegen Reinach vom Eis. Das Pflichtspiel-Debüt von Trainer Thomas Nüssli ging somit gehörig in die Hosen.

Dabei hatte am Anfang alles so einfach ausgesehen. Robin Reinmann eröffnete in der 10. Minute den Torreigen, ehe Gian-Andrea Thöny gleich zweimal nachlegte (13., 17.). Dem nicht genug lenkte Robin Meier noch vor der ersten Drittelssirene einen Schuss von Reinmann  unhaltbar ins Reinacher Gehäuse. Der Sieg schien nur eine Formsache.

Ex-Wetziker leitet Wende ein

Doch die Gäste kamen fulminant zurück. Ausgerechnet der ehemalige Wetziker Stefano Pons war es, der das Feuer bei einem harmlos erscheinenden Konter in der 27. Minute mit dem 1:4 entfachte. Nicolas Moldovanyi doppelte nach, Pascal Rietmann und Kevin Huber trafen aus der Distanz. Die Bilanz: Vier Schüsse, vier Tore, dreimal kam der entscheidende Pass von Matteo Torino. Nach einem harmlosen Powerplay der Wetziker wurde der bisherige Assistgeber alleine vor Neuenschwander noch zum Skorer und brachte die Reinacher erstmals in Führung.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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