Der EHC Dübendorf ist auf dem Weg der Besserung. An der Generalversammlung vom Donnerstagabend gab der in der höchsten Amateurliga MSL spielende Glattaler Klub bekannt, dass er im vergangenen Geschäftsjahr seine Schulden von 285'000 auf 217'000 Franken reduzieren konnte und dabei noch einen Gewinn von knapp 30'000 Franken verbuchte. Dies bei einem Budget von über 1,4 Millionen Franken.
Zudem sind die Perspektiven für das neue Vereinsjahr gut, nachdem die Stadt Dübendorf kürzlich einen einmaligen Beitrag in der Höhe von 100'000 Franken zum Schuldenabbau sprach. Dieser Betrag floss nicht mehr in die Rechnung 2019/2020 ein. Ende 2018 hatte der Klub publik gemacht, dass ihn 325'000 Franken Schulden der Sportanlagen Dübendorf AG (SFD AG) drücken.
Trotz dieser positiven Entwicklung fand Präsident Fredy Meyer mit Blick auf die Corona-Situation auch mahnende Worte: «Wir müssen weiterhin alle Kräfte bündeln, hart arbeiten und den Fokus nicht aus den Augen verlieren. Niemand weiss, wie sich die nahe Zukunft entwickelt.»
«Das Logo eines Vereins in Frage zu stellen, ist ein heikler Akt.»
Vizepräsident Beat Gmünder
Nicht nur weiterentwickelt, sondern komplett erneuert wurde das Logo des Klubs. Es zeigt weiterhin das Einhorn als Dübendorfer Wappentier, dieses wirkt allerdings dominanter als vorher und wurde ins Zentrum gerückt. Das symbolisiere «Dynamik, den Schritt vorwärts aus einer gesicherten Defensive und die Wahrung der stolzen Geschichte des Vereins», heisst es in der Mitteilung.

