Eishockey

Wetzikon fehlt noch ein Sieg

Im Playoff-Final hat der EHC Wetzikon gegen Frauenfeld 3:2 gewonnen. Er feiert damit den zweiten von drei benötigten Siegen.

Wetzikon fehlt noch ein Sieg

Der EHC Wetzikon hat einen weiteren Schritt Richtung Ostschweizer Meistertitel genommen. Der Oberländer Erstligist entschied auch das zweite Finalduell gegen den EHC Frauenfeld zu seinen Gunsten. Wie schon am Donnerstag gewannen die Wetziker 3:2. Das Team von Roger Keller braucht jetzt noch einen Sieg, um nach 2018 erneut den Titel zu gewinnen.

«Schon das erste Spiel stand auf der Kippe. Dieses auch. Aber wir haben nicht unverdient gewonnen», lautete die Einschätzung von EHCW-Captain Nicolas Marzan. Ihm gefiel, wie man sich mit dem knappen Vorsprung im Schlussdrittel präsentierte. «Wir haben gut und solidarisch verteidigt, auch wenn wir manchmal etwas zu tief standen.»

Reinmann läuft allen davon

Wegweisend auf dem Weg zum zweiten Erfolg gegen den Qualifikationssieger war die wiederum makellose Bilanz in Unterzahl. Fünf, zum Teil unnötige Strafen, arbeiteten die beherzt kämpfenden Wetziker ab. Zentral war auch die schnelle Antwort des Heimteams auf den 2:2-Ausgleich der Thurgauer zu Beginn des Mitteldrittels. In der 25. Minute hatte Frauenfeld-Topskorer Pascal Gemperli die Wetziker Sorglosigkeit in deren Powerplay ausgenutzt.

Nur zwei Minuten später schlug der EHCW zurück. Nach einem schönen Backhandpass von Gianni Brandi lief Robin Reinmann allen davon und schloss kaltblütig zum 3:2 ab. In der Folge vergab der Gastgeber in dem bisweilen offenen Schlagabtausch mehrfach das wohl vorentscheidende 4:2 – und musste darum zittern.

Starke Leistung von Goalie Neuenschwander

Lange hatten die Wetziker das Geschehen zwar gut im Griff. In der Schlussphase aber wurden sie etwas zu passiv. Zur grossen Figur wurde letztlich Goalie Odin Neuenschwander, der mit zahlreichen starken Paraden das 3:2 verteidigte.

Bereits im Startdrittel hatte Neuenschwander mehrfach alleine auf ihn zustürmende Frauenfelder gestoppt. Der Goalie verdiente sich deshalb auch das Extralob des Wetziker Trainers. «Er hat super gespielt», sagte Roger Keller.

Er freute sich selbstredend ebenfalls über den Sieg. Und lobte: «Die ersten 15 Minuten haben mir sehr gut gefallen. Danach haben wir zwei- oder dreimal den Faden für eine gewisse Phase verloren. Letztlich aber zählt, dass wir gewonnen haben.»

Hier der Liveticker zum Nachlesen:

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