Ein neues Gefühl für den EIE
Nach einer gefühlten Ewigkeit oder 19 Siegen in Folge musste der EHC Illnau-Effretikon im zweiten Spiel der Halbfinal-Serie gegen Dielsdorf-Niederhasli wieder einmal als Verlierer vom Eis.
3:4 unterlag er trotz einem klaren Chancenplus und auch zweimaliger Führung.
«Irgendwann musste es ja passieren», konstatierte EIE-Sportchef Mike Häbig nüchtern.
Das nächste Heimspiel von morgen Donnerstag bezeichnet er als Charaktertest. Zweifel an den eigenen Qualitäten hat er aber deshalb nicht. «Wir haben genügend Selbstvertrauen», sagt er.
Die entscheidenden Szenen in Dielsdorf spielten sich im Schlussabschnitt ab. Nach zunächst zwei Powerplay-Toren des EIE traf Lorenz Kuhn in der 44. Minute zum 3:2, musste aber nur einen Moment später gleich auf die Strafbank.
Ein Penalty entscheidet
Der EVDN nützte die Überzahlsituation zum sofortigen Wiederausgleich und kam später zu einem vorentscheidenden Penalty, den Silvan Volkart eiskalt verwertete (54.).
Illnau-Effretikon hatte ebenso in der verbleibenden Zeit noch zweimal die Chance in Überzahl zu reüssieren. Doch er sündigte nicht zum ersten Mal an diesem Abend im Abschluss.
Und so blieb Sportchef Häbig am Ende das Fazit. «Wir sind selber schuld.» (zo)

