757 Zuschauer sahen einen hochdramatischen Cup-Fight zwischen dem EHC Wetzikon und den Pikes Oberthurgau mit total 13 Toren. Weil diese aus Sicht der Oberländer beim 6:7 leider falsch verteilt wurden, ist für den Oberländer Erstligisten der Traum vom Einzug in die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups und einem Duell gegen einen Profiklub ausgeträumt.
Die Platzherren starteten mit hohem Tempo – sozusagen im Playoff-Modus – in die Partie und gingen schon bald verdient 2:0 in Führung. Nach dem unnötigen Anschlusstreffer in der 14. Minute (nach einem Fehlpass vor dem eigenen Tor) geriet Sand in das Getriebe.
Es folgte ein miserables zweites Drittel der Wetziker, in dem sie total neben den Schuhen standen und drei weitere Gegentreffer einfingen. Weil Eggimann sechs Sekunden vor der zweiten Pause auf 3:4 verkürzen konnte, schöpfte das Team von Trainer Roger Keller wieder Hoffnung fürs letzte Drittel.
Der EHCW lieferte in diesem dem Gast aus Romanshorn einen unglaublich spannenden Schlagabtausch. Leider wog die Hypothek aus dem zweiten Drittel für die Wetziker letztlich zu schwer und wegen vermeidbaren Eigenfehlern mussten sie den Thurgauern gleich viele Tore zugestehen, wie sie selber zustande brachten (3:3).
Ein unerklärlicher Einbruch

