Das 5:0 des EHC Dübendorf am Samstag gegen Thun reichte zwar nicht zum Qualifikationssieg, weil Martigny den Glattalern nicht den Gefallen tat, in Bülach zu verlieren. Insofern war es ein wertloser Sieg – den zweiten Platz hatte der EHCD ohnehin schon längst auf sicher. Und doch lässt die Partie Rückschlüsse zu – wer will, kann sie auch als Zeichen an die Konkurrenz verstehen: Die Dübendorfer sind bereit für die Playoffs.
Selbstverständlich ist das nicht, denn der EHCD hatte die Playoffqualifikation und auch das Heimrecht für die Viertelfinals längst auf sicher. Das war dem Team in den letzten Runden bisweilen auch anzusehen – die Entschlossenheit, der letzte Wille fehlte, da und dort schlich sich Verspieltheit ein, ging die Zielstrebigkeit verschütt.
«Der Qualifikationssieg wäre eine schöne Belohnung gewesen. Aber gewonnen hat man damit ja noch nichts.»
Trainer Reto Stirnimann
Wohl auch deshalb verpassten es die Dübendorfer, einen der Fehltritte von Leader Martigny zu nutzen und sich den Qualifikationssieg zu sichern. «Das fuxt schon», sagt Trainer Reto Stirnimann. «Es wäre eine schöne Belohnung gewesen. Aber gewonnen hat man damit ja noch nichts.»
Ambri-Spiel als Ausgangspunkt

