Es ist eine der Qualitäten der Dürnten Vikings, in entscheidenden Momenten kühlen Kopf zu bewahren. So wie beim Playoff-Auftakt gegen Schaffhausen. Erst 64 Sekunden vor Schluss gelang dem favorisierten Oberländer Zweitligisten im ersten Playoff-Achtelfinal das Siegtor zum 4:3.
Der späte Treffer hatte sich abgezeichnet. Die Dürntner hielten auf der Suche nach dem vierten Tor die Kadenz in der Schlussphase hoch, liessen dem ab Spielmitte nur noch mit zwei Linien agierenden Gegner keine Luft mehr und suchten resolut die Entscheidung. Sie verfielen auch nicht in Panik, als sich ihre Bemühungen lange nicht auszahlten.
«Wir haben gut gespielt. Ich bin zufrieden.»
Gunnar Hosner, Trainer Dürnten Vikings
Dafür wurden sie belohnt. In der 58. Minute zog Andy Rüegg nach einem perfekten Pass von Pascal Lüthi direkt ab und sorgte so dafür, dass die Dürntner das zweite Spiel der Best-of-5-Serie am Dienstag mit einem guten Gefühl in Angriff nehmen können.
«Absolut happy», war Gunnar Hosner nach dem Startsieg. Und der Vikings-Trainer sagte: «Wir haben gut gespielt. Ich bin zufrieden.» Einen Schwachpunkt hatte Hosner gleichwohl ausgemacht. «Wir haben viel zu viele Strafen genommen», bemängelte er. Zwei der acht kleinen Strafen nutzten die Gäste denn auch prompt aus.

