Schlecht gespielt, aber doch gewonnen. Das glückte dem Zweitligisten EHC Illnau-Effretikon (EIE) beim Club da Hockey Engiadina. Die Oberländer holten beim 6:4 im Engadin den elften Sieg in Serie. Vor der letzten Qualifikationsrunde ist der EIE Zweiter.
«Wir haben schon lange nicht mehr vier Gegentore kassiert. Unsere beiden Torhüter Joel Stücheli und Dominic Werren haben uns heute gerettet», sagte Trainer Giorgio Giacomelli. Seine Mannschaft habe «weit entfernt davon agiert, was wir in den letzten Wochen zeigten. Diesen Match müssen wir abhaken.»
Dass Mirco Hofer den EIE in Führung schoss, war eher entgegen dem Spielverlauf. Engiadina stürmte zielstrebig und setzte der EIE-Hintermannschaft und Torhüter Joel Stücheli mächtig zu. Stücheli war viel beschäftigt – Engiadina sündigte aber auch im Abschluss. Erst in der 24. Minute glichen die Bündner aus, nachdem der EIE diverse Male das 2:0 verpasst hatte.
Die «schmutzigen» Tore geschossen
Das 1:1 beflügelte die Gastgeber – doch dann sorgten Lorenz Kuhn und Mirco Hofer mit zwei «schmutzigen» Toren für die Vorentscheidung. 49 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels markierte EIE-Verteidiger Yves Brasser das 4:1. «Unverdient und glücklich», taxierte der EIE-Trainerstab diese Führung.

