Zweitligist Dürnten Vikings hat seine Resultatbaisse überwunden. Mit dem 6:3-Sieg gegen St. Moritz feierten die Oberländer den ersten Vollerfolg nach drei Niederlagen in Serie. Eine ungewohnte Massnahme führte zum Erfolg: Die Trainercrew setzte fast ausschliesslich auf altbewährte Kräfte und liess die jungen Spieler draussen.
«Wir wollten den Routiniers zeigen, dass sie in der Verantwortung stehen.»
Vikings-Trainer Gunnar Hosner
«Wir wollten den Routiniers zeigen, dass sie in der Verantwortung stehen», sagt Trainer Gunnar Hosner. «Das freute nicht alle – aber wir stehen kurz vor den Playoffs. Jetzt müssen die Resultate her.»
Vier Powerplaytore
Gegen St. Moritz klappte das. «Wir haben die Tore endlich wieder geschossen», sagt Hosner. «Zuletzt hatten wir zwar Chancen, aber waren nicht genug effizient.» Das war gegen St. Moritz anders. Nach einer ausgeglichenen Startphase gingen zwar die Engadiner in der 10. Minute im Powerplay in Führung, die Oberländer antworteten darauf aber ihrerseits mit zwei Überzahltoren: Mario Senn und Andy Rüegg drehten die Partie mit ihren Treffern innerhalb von 43 Sekunden und brachten die Vikings auf Siegkurs.

