Der Altmeister der Spannung, Alfred Hitchcock, schien in der verrückten Partie des EHC Wetzikon in Wil persönlich Regie zu führen. Schon die Torfolge liest sich wie ein Krimi: 3:0, 3:3, 4:3, 4:4 und am Schluss 4:5.
Im letzten Spiel gegen Frauenfeld gaben die Wetziker einen 4:1-Vorsprung preis und verloren am Ende noch mit 5:6 Toren. Dieses Mal lief es umgekehrt. Nach dem Goaliewechsel gewann das Team an Selbstvertrauen, kämpfte mit letztem Einsatz und vermochte zum Erstaunen aller die Partie noch zu drehen.
Johnsons unglückliche Viertelstunde
Im Startdrittel waren die Oberländer noch nicht ganz bei der Sache. Die St. Galler dominierten und agierten zielstrebiger. Der junge Wetziker Goalie Johnson erwischte auch nicht seinen besten Tag und kassierte zwei haltbare Tore.
Nach dem 3:0 in der 14. Minute durfte wieder einmal sein Ersatz Neuenschwander ran, der seine Chance durchaus zu nutzen verstand. Er zeigte im weiteren Verlauf einige Big-Saves und legte damit den Grundstein zur erfolgreichen Aufholjagd. Vorerst brachte er sein Team ohne weiteren Verlusttreffer in die erste Pause – nach vorne lief noch wenig.

