Elf Treffer, insgesamt 45 Strafminuten – und am Ende ein knapper Dübendorfer Sieg. Die 585 Zuschauer im «Chreis» kamen auf ihre Kosten, zumindest was Spannung und Torszenen anbelangt. Sie sahen, wie der Glattaler MSL-Klub gegen Wiki-Münsingen auf den Fehltritt gegen Arosa reagierte und wieder zum Siegen zurückkehrte.
«Wer 6:2 führt, darf den Match nicht zitternd nach Hause bringen. Das ist ein No-Go.»
EHCD-Assistenztrainer Christian Krähenbühl
Sie sahen aber auch, wie der EHCD eine klare Führung verspielte und am Ende froh sein musste, den Ausgleich nicht zu kassieren. EHCD-Assistenztrainer Christian Krähenbühl fand denn auch deutliche Worte: «Ich bin gar nicht zufrieden. Wer 6:2 führt, darf den Match nicht zitternd nach Hause bringen. Das ist ein No-Go.»
Erst schien alles gut
6:2, das war das Resultat nach zwei Dritteln – und es war auch in dieser Höhe nicht unverdient. Zu Beginn war der EHCD schlicht effizient, führte nach Treffern von Dean Schnüriger und Captain Silvan Hebeisen schon nach zehn Minuten 2:0 und brachte die Berner so aus dem Tritt.

