Der EHC Dübendorf ist das Team der Stunde in der MSL. Die Dübendorfer gewannen auch das zweite Spiel in dieser Saison gegen den Ligafavoriten HCV Martigny. Mit dem 3:1-Auswärtserfolg löste das Team von Trainer Reto Stirnimann Martigny an der Tabellenspitze ab und liegen nun kurz vor Hälfte der Qualifikation vor den punktgleichen Wallisern in Führung.
Es war der zehnte Sieg in Serie für die Dübendorfer. Seit dem 2. Oktober (4:5 gegen Chur) haben die Glattaler nicht mehr verloren. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit drei Niederlagen in den ersten fünf Partien lagen sie zwischenzeitlich neun Punkte hinter Martigny und waren in den Strichkampf verwickelt. Letzterer ist nun weit weg. Nach 15 Meisterschaftsspielen beträgt der Vorsprung auf den vierten Rang bereits 10 Zähler, auf den Strich sind es gar 16.
Die Tore der Partie. (Video: sihf.ch)
Der Sieg im Spitzenspiel gründet auf einer starken Dübendorfer Defensivleistung. Weniger als zwei Gegentreffer kassierte der EHCD bisher im Schnitt pro Partie – das war auch im Wallis nicht anders. «Wir standen in der Defensive gut und machten es Martigny schwer, den Weg vor unser Tor zu finden», sagte EHCD-Trainer Reto Stirnimann.
Gegen die stärkste Offensive der MSL – in den 14 Spielen zuvor hatte Martigny 71 Treffer erzielt – liess der EHCD nur ein Gegentor zu. Es fiel kurz nach Beginn des Schlussdrittels in einem Powerplay der Walliser. Beim Abschluss von Joachim Vodoz aus dem Slot war EHCD-Keeper Remo Trüb zwar noch dran, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern.

