Wer einen Lauf hat ist nur schwer zu bremsen: Der EHC Dübendorf bezwang Huttwil 4:3 und feierte damit in der MSL den neunten Sieg in Serie – obwohl zwischenzeitlich nicht viel dafür sprach.
Dezimiert waren die Dübendorfer von Beginn weg, drei Plätze auf dem Matchblatt blieben frei. Kurz vor der zweiten Pause dezimierten sie sich selber, als ihr Topskorer Kris Schmidli unter die Dusche geschickt wurde und Sergio Piai eine zehnminütige Disziplinarstrafe kassierte.
Das unerwartete Comeback
Als Huttwil zu Beginn des Schlussdrittels im Powerplay auf 3:1 erhöhte, dürften viele der 489 Zuschauer im «Chreis» nicht mehr mit einem Comeback des EHCD gerechnet haben.
Doch weit gefehlt. Die Wende kam innert lediglich sieben Minuten – und der Protagonist hiess Damon Puntus. In der 43. Minute verwertete der Flügel im Powerplay einen Querpass von Steven Widmer, in der 46. Minute traf er aus spitzem Winkel zum Ausgleich. Und in der 50. Minute übernahm Manuel Neff den Puck hinter dem gegnerischen Tor, kurvte in den Slot und traf ins kurze Eck zum 4:3.

