Am Ende brauchte der EHC Wetzikon in Burgdorf Glück. Viel Glück sogar. In doppelter Überzahl spielte er in der Schlussminute – und kassierte 18 Sekunden vor der Sirene dennoch beinahe den Ausgleich. Doch dann hatte die Zitterpartie ein Ende. 4:3 gewann der EHCW – es ist der erste Sieg nach drei Niederlagen in Serie und der erste Auswärtserfolg in dieser Saison.
Vollumfänglich überzeugen konnte der EHCW aber nicht. Nur phasenweise zeigte das Team von Trainer Roger Keller, wozu es eigentlich imstande wäre.
Gerade zu Beginn der Partie erkannten die Wetziker Fans ihr Team kaum wieder. Krise? Verunsicherung? Niederlagenserie? Solche Worte schienen fern. Nach einer Viertelstunde sah es in Burgdorf so aus, als hätte der EHCW gar keine Probleme.
2:0 führten die Wetziker da, und Timon Vesely zog während eines Powerplays der Gastgeber auf und davon. Doch Burgdorfs Keeper Tim Zurbuchen verhinderte den Shorthander.
Das labile EHCW-Gefüge

