Zweitligist Dürnten Vikings kassierte im Heimspiel gegen Weinfelden eine 5:6-Niederlage und musste die Thurgauer in der Tabelle vorbeiziehen lassen. «Das ist keine Tragödie, aber wir haben in dieser Woche viel Arbeit vor uns», sagte Vikings-Trainer Gunnar Hosner.
Die entscheidenden Momente der Partie trugen sich zu Beginn des letzten Drittels zu. 35 Sekunden nach Wiederbeginn schossen die Gäste im Powerplay das 4:3, und wenig später zogen sie mit einem Doppelschlag innert 35 Sekunden auf 6:3 davon. Zwar erholten sich die Dürntner von diesem Fehlstart und kamen dank zwei Powerplaytreffern von Joel Tobler und Mario Senn noch auf 5:6 heran; die zweite Saisonniederlage konnten sie aber nicht mehr verhindern.
«Wir standen im Boxplay völlig neben den Schuhen.»
Dürnten-Trainer Gunnar Hosner
«Weinfelden war im letzten Drittel besser, spielte disziplinierter», sagte Hosner denn auch. Er ärgerte sich darüber, dass sein Team den Start in den Schlussabschnitt verschlafen hatte. «Wir standen im Boxplay völlig neben den Schuhen», urteilte der Vikings-Coach.
Kein Weg durch die Mitte
In den ersten beiden Dritteln waren die Dürntner alles andere als chancenlos gewesen. Sie taten sich aber vor allem mit dem schnellen Umschaltspiel der Weinfelder schwer. Ausserdem waren die Gäste auf Dürntens Spielweise vorbereitet. «Sie machten die Mittelzone zu, damit hatten wir Mühe», sagt Hosner. Sein Team geriet dreimal in Rücklage und konnte dreimal wieder ausgleichen. «Es war mental aber schwierig, immer wieder dem Rückstand nachrennen zu müssen». Mit mehreren Pfosten- und Lattenschüssen machten sich die Vikings zudem das Leben selber schwer. (fbo)

