Der EHC Wetzikon zeigte in der Auswärtspartie gegen den Mitfavoriten Pikes Oberthurgau die bisher beste Saisonleistung – der «Lohn» war paradoxerweise die erste Niederlage in der regulären Spielzeit.
Es gibt mehrere Gründe für dieses ärgerliche 4:7 in Romanshorn. Der Hauptgrund war sicher die unglaubliche Leistung von Goalie Michal Chmel, der von Bellinzona zu den Thurgauern gewechselt hatte. Er trumpfte mit zahlreichen brillanten Paraden auf und machte auch klarste Torchancen zunichte.
Der Oberländer Erstligist versagte zudem einmal mehr im Powerplay und vermochte nicht einmal bei einer fast zweiminütigen doppelten Überzahl zu reüssieren. Und auch das Boxplay war immer noch mangelhaft. Drei der vier Wetziker Strafen wurden vom abgeklärt agierenden Gegner gnadenlos ausgenützt.
So wurde es für die ansonsten kämpferisch überzeugenden und spielstarken Wetziker unmöglich, die Partie für sich zu entscheiden.
Bollwerk Michal Chmel

