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Eishockey

Der dreifache Nino Marzan

Erstligist Wetzikon lässt sich von Diskussionen um zwei Strafen nicht beirren und schlägt die Argovia Stars verdient.

In einem lange Zeit hartumkämpften Spiel, schwang der EHC Wetzikon gegen die Argovia Stars letztlich doch noch klar mit 5:1 Toren obenaus. Matchwinner war Nino Marzan, der gleich drei Treffer beisteuerte. «Er ist heissgelaufen», sagt Roger Keller. Der EHCW-Coach freute sich über den Sieg. «Wir haben eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen Prättigau gezeigt, auch wenn wir noch zu viele Chancen benötigen.»

Zwar zeigten sich die Wetziker von Beginn weg leicht überlegen, zwingende Chancen blieben aber vorerst aus. In der 10. Minute verloren die Aarauer Verteidiger nach einer Abwehr von Goalie Wehrli die Übersicht und Nino Marzan erbte zum 1:0 für Wetzikon. Bei diesem knappen Vorsprung für den Favoriten blieb es bis zur Pause, weil die Platzherren vorne zu harmlos agierten und die Gäste bei einer der seltenen Chancen durch Reichlin einen Pfostenschuss zu beklagen hatten.

Ein übler Check – und lange Diskussionen

Ein weiterer Pfostenschuss in der 24. Minute unterstrich die Gefährlichkeit der Aarauer, die indes zwei Minuten später nach einem herrlichen Solo von Nino Marzan den zweiten Gegentreffer einstecken mussten. Wiederum zwei Minuten später war der neue EHCW-Keeper Nils Johnson beim Debut erstmals geschlagen – nach einem schönen Konter. Reichlin machte es diesmal besser und verkürzte auf 1:2. In der 30. Minute traf auch der Wetziker Neuzugang Mathis nur den Pfosten und löste damit eine starke Druckphase seines Teams aus, die wegen Goalie Wehrli erfolglos blieb.

Und dann gingen die Diskussionen los. In der 32. Minute blieb Yves Bader nach einem Check  gegen das Knie liegen. Der Schiedsrichter ahndete das Foul nicht direkt, sondern erst mit Verzögerung – was die Wetziker in Rage brachte. Volle 15 Minuten dauerte es, bis das Strafmass bekannt war. Neben dem Übeltäter Marc Gisin fasste auch der Wetziker Laimbacher eine Matchstrafe. Das Verdikt: Berühren des Schiedsrichters.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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