Böses Erwachen für die Spieler von Zweitligist EHC Illnau-Effretikon (EIE). Sie kassierten in Weinfelden eine 2:4-Niederlage. Im Thurgau gerieten die Oberländer nach nur 67 Sekunden in Rückstand und kamen erst nach 45 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:3.
«Wir waren heute von Beginn weg schlicht nicht bereit», lautete das Fazit des enttäuschten EIE-Headcoachs Giorgio Giacomelli. «Wir meinten wohl alle, wir seien besser als wir wirklich sind.» Mag sein, dass das Testspiel dieser beiden Mannschaften vor knapp vier Wochen an gleicher Stelle den EIE etwas auf eine falsche Fährte führte.
«Heute glaubten wohl unsere Spieler, wenn sie zehn Prozent weniger Leistung erbringen würden, reiche dies dann schon.»
EIE-Trainer Giorgio Giacomelli
Damals kamen die Oberländer zu einer lockeren 5:1-Führung im Startdrittel, leisteten sich dann aber viele Unkonzentriertheiten und wären deshalb eigentlich mehr als gewarnt gewesen. Dennoch fand Giacomelli: «Heute glaubten wohl unsere Spieler, wenn sie zehn Prozent weniger Leistung erbringen würden, reiche dies dann schon.»
Pech im frühen Powerplay

