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Eishockey

Die Vikings schlagen sich selber

3:4 unterlag Zweitligist Dürnten Vikings bei Engiadina, weil die Oberländer sich nicht an ihren Spielplan hielten.

Nach dem zähen Auftaktsieg von Zweitligist Dürnten Vikings gegen Aufsteiger St. Gallen vor Wochenfrist hatte Trainer Gunnar Hosner noch gesagt: «Hauptsache, wir haben die drei Punkte geholt.» Am Samstagabend hingegen reisten die Dürntner ohne Punkte von der Partie bei Engiadina nach Hause. In Scuol unterlag der Zweitliga-Meister der letzten Saison 3:4.

«Heute haben wir drei Punkte verschenkt.»
Vikings-Trainer Gunnar Hosner

Hosners Fazit war deutlich: «Heute haben wir drei Punkte verschenkt.» Denn obwohl die Oberländer wie schon im Startspiel ihr Potenzial nicht wirklich abrufen konnten, lag ein Sieg in Reichweite. Als Mario Senn 25 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels das 3:2 erzielte und damit die Oberländer erstmals in Führung brachte, hatten die Dürntner die Gelegenheit, einen nicht überzeugenden Auftritt wenigstens zu einem guten Ende zu bringen.

Doch sie packten sie nicht. «Der Start ins Schlussdrittel war super. Aber nach fünf bis zehn Minuten verloren wir den Faden wieder.» Die Folge davon: In der 56. Minute kassierte Dürnten den Ausgleich und 88 Sekunden später in Unterzahl das entscheidende 3:4.

Erklärungen für die Niederlage brauchte Hosner nicht lange zu suchen. «Wir haben uns nicht an unseren Spielplan gehalten», sagte er. «Wir haben die komplizierten Dinge gesucht, statt einfach und geradlinig zu spielen. So machten wir es uns selber schwer, etwas zu kreieren und Tore zu schiessen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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