Cup-Routine haben sie im EHC Dübendorf – mehr als alle anderen Amateurklubs. Stets qualifizierte sich der EHCD seit Neulancierung des Wettbewerbs für die erste Hauptrunde. Mit Ambri-Piotta gastiert am Mittwoch um 20 Uhr zum sechsten Mal ein Profiteam aus der NLA im «Chreis».
Die Routine mit solchen Veranstaltungen hat viele Vorteile – aber auch einen Nachteil. Der Cup zieht in Dübendorf nicht mehr so wie zu Beginn. 2558 Zuschauer sahen 2015, wie die Glattaler in der Verlängerung die Sensation gegen Davos schafften. Seither sank das Zuschauerinteresse markant. Letztes Jahr beim 0:5 gegen Rapperswil-Jona wurden noch 1731 Zuschauer vermeldet.
Mehr dürften es am Mittwoch gegen Ambri-Piotta nicht werden. Für EHCD-Sportchef Urs Wüst hängt das auch damit zusammen, dass die erste Cup-Runde neuerdings vor dem Meisterschaftsstart über die Bühne geht. «Die Fans sind ab der Meisterschaft parat», glaubt Wüst.
Parat will der EHCD aber schon gegen Ambri sein – und hier hilft die Routine. Die Dübendorfer wissen, wie sie spielen müssen, um nicht sprichwörtlich geohrfeigt zu werden. In vier von fünf Erstrundenspielen gelang ihnen dies bisher – einzig vor zwei Jahren beim 2:10 gegen Davos konnten sie mit sich selber nicht zufrieden sein.
Mit einer soliden Defensivleistung wollen sie heute auch gegen Ambri das Spiel möglichst lange offen halten – und sich nach Möglichkeit auch in der Offensive zeigen.

