Sven Andrighetto, wie steht es um Ihr Russisch?
Noch nicht so gut. Immerhin ein paar Wörter kann ich schon und lerne nun ständig dazu.
Wie hat sich das Abenteuer Russland für Sie angelassen?
Ich bin nun schon seit zwei Wochen da. Ende vergangener Woche war ich zwar in der Schweiz, damit ich am Kick-off-Tag der Nationalmannschaft und den Swiss Ice Hockey Awards in Bern teilnehmen konnte. Am Sonntag bin ich dann wieder nach Russland zurückgereist.
«Ich denke, zu diesem Zeitpunkt in meiner Karriere ist dieser Wechsel der richtige Schritt.»
Sven Andrighetto
Wie sind die ersten Eindrücke?
Es sind enorm viele Eindrücke, die da auf mich eingeprasselt sind. Es ist alles neu für mich, eine andere Kultur, andere Menschen und eine andere Sprache. Daher waren die ersten zwei, drei Tage nicht ganz einfach. Aber es hat sehr gute Leute in der Organisation von Avangard Omsk, die mir sogleich geholfen haben. Und deshalb kann ich inzwischen sagen, dass ich mich sehr wohlfühle, auch wenn ich erst seit kurzem hier bin.
Man hört oft Geschichten, dass Russland für ausländische Spieler sehr schwierig sei. Wie gehen Sie mit diesen um?
Gerüchte gibt es immer und überall. Bei mir war es bislang überhaupt nicht so. Vielleicht hängt dies auch damit zusammen, dass ich mit Bob Hartley einen kanadischen Trainer habe, der selbst ebenfalls kein Russisch kann und mit uns Englisch spricht. Das hilft mir und den anderen Ausländern im Team natürlich.

