Audi ist der grosse Nutzniesser der Strafenflut
Stunden nach dem Grand Prix von Mexiko wird das Schlussergebnis durchgeschüttelt. Audi-Pilot Gabriel Bortoleto gehört zu den Gewinnern.
Als Elfter überquerte Gabriel Bortoleto beim Grand Prix von Mexiko die Ziellinie. Wieder Elfter, wieder keine Punkte, dachte man sich beim Audi-Team wohl. Schliesslich war es zum elften Mal diese Saison, dass einer der Fahrer des Hinwiler Rennstalls auf dem undankbaren 11. Rang klassiert war, der keine WM-Punkte bringt.
Stunden nach dem Rennen, in dem sich Mercedes-Pilot Kimi Antonelli (20) mit seinem 3. Platz zum jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte machte, wirbelten mehrere Strafen das Schlussergebnis des Rennens durcheinander. Der grösste Nutzniesser davon war Audi.
Gleich drei ursprünglich in den Punkten gelandete Fahrer fassten Strafen und purzelten in der Rangliste nach unten: Oscar Piastri (McLaren) sowie die beiden Alpine-Piloten Franco Colapinto und Pierre Gasly wurden für unterschiedliche Vergehen sanktioniert. In der Rangliste in die andere Richtung ging es dafür mit Bortoleto. Der 22-jährige Brasilianer gewann drei Positionen und wurde als Achter gewertet. Er egalisierte damit sein Bestergebnis der Saison. Im Juli war Bortoleto in Grossbritannien und Belgien jeweils auf Rang 8 gefahren.
Für Bortoleto war es ein positives Ende nach schwierigen Tagen in Mexiko, in dem es ihm an Fahrpraxis und Daten fehlte. Im ersten freien Training war an seiner Stelle der Brite Freddie Slater im Cockpit gesessen. Im zweiten Training konnte Bortoleto nach Problemen mit dem Auto nur wenige Runden absolvieren, im dritten Training blieb er nach technischen Schwierigkeiten gar ohne Rundenzeit.

