Usters Frauen legen einen kostspieligen Fehlstart hin
Frauen SPL2/Männer 1. Liga
Die Matchberichte der besten Teams aus der Region.
Uster - Spono Willisau 20:33
SPL2-Aufsteiger Uster stand im Spiel gegen Spitzenteam Spono Willisau auf verlorenem Posten. Die Ustermerinnen kassierten daheim eine deutliche 20:33-Niederlage und bleiben nach acht Partien mit einem Punkt Tabellenletzter. Der Gastgeber erlitt gegen die Innerschweizerinnen einen Fehlstart, der wegweisend war. Ehe das Heimteam sein erstes Tor erzielte, hatte es bereits vier Gegentreffer hinnehmen müssen. In der Folge kam Uster nie mehr näher heran als bis auf vier Tore – auch ein Zeichen dafür, dass die Gäste alles im Griff hatten. Das SPL2-Schlusslicht war in den relevanten Statistiken deutlich schwächer. Es verzeichnete mehr Ballverluste als der Gegner, wies eine klar schwächere Wurfquote aus (48 gegenüber 77 Prozent) und Usters-Goalie Anouk Wüthrich wehrte deutlich weniger Bälle ab als die zwei Gästetorhüterinnen.
20. Oktober
Uster/Stäfa - Wädenswil/Horgen 27:28
Die Spielgemeinschaft Uster/Stäfa hat vor eigenem Publikum die Erstliga-Partie gegen Wädenswil/Horgen nach einer dramatischen Schlussphase knapp 27:28 verloren. Die Niederlage war aufgrund des Spielverlaufs verdient, aber halt auch sehr schmerzhaft, da das Heimteam die Vorteile in den Schlussminuten mehrfach leichtfertig aus der Hand gab. Dem Team von Romeo Garcia spielte es eigentlich in die Karten, dass die Gäste in den letzten zehn Minuten zwei Zeitstrafen kassierten. Doch anstatt die Überzahlsituationen auf dem Feld clever, abgeklärt und mit der nötigen Ruhe auszuspielen, agierten die Ustermer in den entscheidenden Momenten viel zu hektisch. Technische Fehler und vergebene Grosschancen verhinderten die Entscheidung. Weil man die numerische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnte, kam es, wie es kommen musste: Vier Sekunden vor dem Ende trafen die Gäste zum Siegtreffer.
18. Oktober
GC Amicitia Zürich - Uster 23:19
Usters Frauenteam hat in der SPL2 im siebsten Spiel zum sechsten Mal verloren. Die Ustermerinnen unterlagen auswärts GC Amicitia Zürich 19:23. Tags zuvor hatten sie im Cup das ebenfalls in der SPL2 spielende Basel deutlich 30:15 bezwungen. Genau jenen Effort in der Defensive und jene Effizienz im Angriff hätte es auch in der Meisterschaft gegen die Zürcherinnen gebraucht, um zu siegen. Das Spiel war eine Achterbahnfahrt für Uster. Einerseits bewiesen die Gäste wiederholt viel Moral und vermochten den Rückstand immer wieder zu reduzieren. Andererseits unterliefen den Ustermerinnen aber auch zu häufig einfache Fehler im Angriff, die dazu führten, dass sie ständig im Hintertreffen lagen und weiterhin auf ihren ersten Meisterschaftssieg der Saison warten müssen.
17. Oktober
Kadetten Schaffhausen-HSCK - Uster 34:34
Die Ustermer SPL2-Frauen haben den ersten Punkt der Saison geholt. Sie trennten sich in der zweithöchsten Liga in der sechsten Meisterschaftsrunde auswärts vom Tabellenletzten Kadetten Schaffhausen-HSCK 34:34. Der Start gelang dem Aufsteiger neuerlich nicht nach Wunsch. Einige Fehler führten dazu, dass die Gäste erst nach drei Minuten erstmals trafen. Den Tritt fand Uster zwar auch danach nicht wie gewünscht, zur Pause führte das Auswärtsteam dennoch mit zwei Toren. Die zweite Hälfte war gekennzeichnet durch teils mangelhafte Abwehrarbeit der Gäste und viele Fehler im Angriff. Ab der 44. Minute rannten die Ustermerinnen ständig einem Rückstand nach. Zwei Minuten vor Schluss betrug ihr Rückstand zwei Tore. Aber Uster kämpfte sich zurück. Dreissig Sekunden vor Schluss gelang dem SPL2-Neuling der 34:34-Ausgleich.
3. Oktober
Unterstrass - Uster/Stäfa 23:37
Die Spielgemeinschaft Uster/Stäfa hat im vierten Meisterschaftsspiel einen ungefährdeten Auswärtssieg gefeiert. Die Erstliga-Mannschaft von Trainer Romeo Garcia bezwang Unterstrass verdient 37:23. Die Anfangsphase war beidseits von Nervosität geprägt. Während die Gäste im Angriff noch den einen oder anderen Ball leichtfertig verschenkten, stand die Defensive von Beginn weg stabil und hielt das Heimteam auf Distanz. Nach rund fünf Minuten fanden die Ustermer ihren Rhythmus. Sie drehten auf und stellten in der Offensive ihre Klasse unter Beweis. Hinten hielt Torhüter Livio Stenz dicht, unterstützt von einer starken Abwehr. Tor um Tor zogen die Gäste davon, zur Pause führten sie bereits 18:11.
Auch nach dem Seitenwechsel liess Uster/Stäfa nichts mehr anbrennen. In der Offensive lief der Ball flüssig, und im Abschluss bewahrten die Ustermer die Übersicht. Zudem knüpfte Goalie David Kauflin nahtlos an die starke Leistung seines Torhüterkollegen an und zeigte mehrere wichtige Paraden.
4. Oktober
Uster - Zug II 26:30
Die Ustermer Handballerinnen haben auch ihre fünfte Meisterschaftspartie in der SPL2 verloren. Uster unterlag daheim Zug 26:30 und liegt in der zweithöchsten Schweizer Frauenliga mit null Zählern auf dem neunten und vorletzten Platz. Nach einem ausgeglichenen Beginn handelten sich die Ustermerinnen früh einen Rückstand ein, den sie nie mehr aufholen konnten. Neun Minuten lang blieb das Heimteam ab der 7. Minute und dem Ausgleich zum 3:3 ohne Torerfolg. Sieben Ustermer Abschlüsse hintereinander landeten entweder neben dem Gehäuse oder wurden von der Gästekeeperin pariert. Die torlose Phase endete für den Gastgeber erst in der 20. Minute wieder – zu diesem Zeitpunkt lag er allerdings bereits 3:11 hinten.
In der Folge verkürzte das Team von Trainer Stefan Paraschivescu den Rückstand deutlich und durfte lange auf das erste Erfolgserlebnis der Saison hoffen. Elf Minuten vor Schluss trennten Uster beim Stand von 19:21 nur zwei Tore von den Zentralschweizerinnen. Diese liessen sich aber nicht mehr abfangen.
29. September
Seen Tigers/Yellow Winterthur - Uster/Stäfa 30:27
Die Spielgemeinschaft Uster/Stäfa hat ihr drittes Spiel der Erstliga-Saison verloren. Sie unterlag auswärts Seen Tigers/Yellow Winterthur 27:30. Die Partie war von Beginn weg ausgeglichen. Zwar mussten die Gäste zunächst einige Gegentore über den Kreis hinnehmen, sie zeigten sich dafür im Angriff eiskalt. Dank starken Aktionen über die Flügel blieben die Ustermer am Heimteam dran. Mit Fortdauer der ersten Hälfte schlichen sich bei der Mannschaft von Romeo Garcia vermehrt technische Fehler ein. Die Seen Tigers nutzten diese Unaufmerksamkeiten für einfache Tore nach Tempogegenstössen aus und führten zur Pause knapp.
Das Bild nach dem Seitenwechsel blieb ähnlich wie in der ersten Hälfte. Uster/Stäfa rannte ständig einem Rückstand nach, blieb aber dran. Rund zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen der lang ersehnte Ausgleich zum 26:26, in der Schlussphase aber liess die Konzentration wieder nach. Die Ustermer kassierten Zeitstrafen, die dem Heimteam die Chance gaben, sich entscheidend abzusetzen.
26. September
ATV/KV Basel - Uster 25:24
Die Frauen des TV Uster warten in der SPL2 weiterhin auf die ersten Punkte. Auswärts gegen ATV/KV Basel mussten sich die Aufsteigerinnen in einer über weite Strecken zähen Partie erneut knapp geschlagen geben.
Die Ustermerinnen starteten engagiert, fanden jedoch schon früh nicht mehr zu ihrem Tempospiel. Basel diktierte das Geschehen und nahm der Partie viel Dynamik. Während Uster im Angriff zahlreiche Chancen ungenutzt liess, schlichen sich nach langen gegnerischen Angriffsphasen auch in der Defensive immer wieder Unkonzentriertheiten ein. Zur Pause lag das Team 8:14 zurück.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Uster eine Reaktion. Besonders die deutlich verbesserte Wurfquote, die von 32 auf 48 Prozent anstieg, trug dazu bei, dass der Rückstand kontinuierlich kleiner wurde. Die Aufholjagd kam jedoch zu spät. Trotz gesteigerter Effizienz und grossem Einsatz reichte es nicht mehr zum ersten Punktgewinn der Saison, womit die Oberländerinnen auch nach dem vierten Spiel noch ohne Zähler dastehen.
20. September
Uster/Stäfa - Neuhausen 30:25
Die Erstliga-Spielgemeinschaft Uster/Stäfa hat nach der bitteren Auftaktniederlage in Schaffhausen in der zweiten Runde die richtige Reaktion gezeigt. Vor heimischem Publikum im Buchholz bezwang die Mannschaft von Romeo Garcia den Favoriten Neuhausen verdient 30:25. Das Heimteam agierte über die gesamte erste Hälfte hochkonzentriert. Angeführt vom überragenden Leonard Berner, der die gegnerische Deckung Mal für Mal verzweifeln liess und am Ende eine starke Bilanz von zehn Toren aus elf Versuchen vorwies, erarbeitete sich das Heimteam leichte Vorteile. Mit einer Drei-Tore-Führung (17:14) stieg der Gastgeber in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kam die befürchtete Druckphase der Gäste. Doch Usters Defensive stand wie ein Bollwerk. Ein ganz entscheidender Faktor war Torhüter Livio Stenz mit 14 Paraden. Zum Vergleich: Dem Neuhauser Torhüter-Duo gelangen lediglich sechs Paraden. Zwar schlichen sich im Aufbauspiel der SG Uster/Stäfa insgesamt zehn Ballverluste ein, doch die Effizienz im Abschluss machte diesen Makel wett. Mit einer aussergewöhnlich guten Team-Wurfquote von 70 Prozent (Neuhausen: 53 Prozent) und Toren aus allen Mannschaftsteilen – darunter Gianluca Etter (fünf Tore), Justin Vogt, Tim Schmidt und Chris Guntensperger (je drei Tore) – liess das Team von Garcia nichts mehr anbrennen.
12. September
Uster - Stans 29:35
Usters SPL2-Frauen zeigten sich gegenüber der letzten Partie zwar verbessert, sie sind nach drei Runden in der zweithöchsten Liga aber weiterhin punktelos. Die Ustermerinnen unterlagen daheim Stans 29:35. Das Heimteam hielt lang mit. Nach vierzig Minuten lagen die Ustermerinnen nur mit zwei Toren hinten. Letztlich vergab Uster aber vor allem in Überzahl zu viele Chancen. Dazu kamen vermeidbare Strafen, eine eher niedrige Wurfquote und doppelt so viele technische Fehler wie die Gäste. In den Schlussminuten, in denen die Stanserinnen immer wieder überhastet abschlossen, lehnten sich die Ustermerinnen nochmals stärker auf. In dieser Phase fehlte dem Heimteam aber auch etwas das Glück im Abschluss.
12. September
KJS Schaffhausen - Uster/Stäfa 33:28
Die Spielgemeinschaft Uster/Stäfa ist mit einer Niederlage in die 1.-Liga-Saison gestartet. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten hielt sie gegen Schaffhausen bis zum 8:8 rund eine Viertelstunde mit. Danach übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. Angeführt von Kreisläufer Jonas Schopper nutzten die Schaffhauser eine Zeitstrafe der Gäste aus und zogen bis zur Pause auf 17:12 davon.
Nach dem Seitenwechsel fand Uster/Stäfa zwar besser ins Spiel, kam aber nicht mehr entscheidend heran. Der Rückstand war lange um die fünf Tore, ehe sich Schaffhausen letztlich souverän 33:28 durchsetzte. Ausschlaggebend waren die zu wenig konsequente Defensivarbeit der Ustermer sowie vergebene Chancen im Angriff.
5. September
Arbon - Uster 35:23
Die SPL2-Frauen von Uster mussten sich im zweiten Saisonspiel auswärts Arbon klar 23:35 geschlagen geben. Die Aufsteigerinnen hielten die Partie zunächst offen und gestalteten das Geschehen bis zur 15. Minute ausgeglichen. Danach übernahm das Gastgeber-Team aus dem Kanton Thurgau zunehmend die Kontrolle, reduzierte die Fehlerquote und setzte sich bis zur Pause auf sechs Tore ab. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Ustermerinnen nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Arbon spielte seine Vorteile konsequent aus und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.
Für Uster war es die zweite Meisterschaftspartie, nachdem es vor Wochenfrist gegen Nordwest eine knappe 31:32-Niederlage abgesetzt hatte.
5. September

