Wie konnte es so weit kommen, FC Uster?
Noch immer sieglos
Das 0:7 gegen den Zweitletzten hat die Krise des FC Uster schonungslos offengelegt. Nach acht Runden steht der Tabellenletzte der Interregio-Gruppe 4 bei einem Punkt und vier Toren. Vier Fragen und Antworten.
Warum tut sich der FC Uster so schwer?
Am offensichtlichsten ist die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Nur vier Tore hat der FC Uster in den ersten acht Meisterschaftsspielen der 2. Liga interregional erzielt. Damit stellt er die mit Abstand schwächste Offensive der Gruppe. Mehr als ein Treffer gelang ihm in keiner Partie. «Ein Goalgetter, der 15 bis 20 Tore garantiert», sagt Sportchef Philipp Bünter, fehle der Mannschaft.
Auf die Frage nach möglichen Leadern auf dem Platz verweist Bünter auf das Kollektiv: «Wir müssen als Mannschaft zusammenstehen.» Gerade beim jüngsten 0:7 gegen den SV Höngg war davon allerdings wenig zu sehen. Statt sich gemeinsam gegen die deutliche Niederlage zu stemmen, kam es sogar zu gegenseitigen Schuldzuweisungen. «Das kann in den Emotionen passieren», sagt Bünter. Besonders erstaunlich fällt das Resultat aus, weil Höngg als Zweitletzter in die Partie gestiegen war. Der Absteiger aus der 1. Liga hatte im Sommer ebenfalls einen grossen Umbruch hinter sich.

