So bewältigt Kevin Kuhn den Rennstress
Bester Schweizer Querfahrer vor der Saison
Dünner Auftakt, dichter Winter: Der Laupner Querprofi Kevin Kuhn fährt kaum Rennen in der Heimat – um für zwölf Weltcups in acht Wochen gewappnet zu sein.
Das Rennprogramm: Dünn in der Schweiz, dicht im Weltcup
Der Anfang ist gemacht. In Steinmaur fuhr Kevin Kuhn am letzten Wochenende sein erstes Radquer der Saison. Und auch in Schneisingen AG am nächsten Sonntag steht er noch mal im Einsatz. Es sind seine einzigen beiden Auftritte in der Schweiz neben der SM in Dielsdorf im kommenden Januar. In Hittnau fehlt er somit im November genauso, wie es in Illnau vor zwei Wochen der Fall war, als er wegen Sponsorenverpflichtungen nicht teilnahm. «Ich würde gerne mehr Rennen in der Schweiz fahren», sagt Kuhn. «Aber ich brauche Rennen, die auf Weltspitzenlevel sind. Denn dafür trainiere ich.» So richtig los geht es für den Laupner deshalb nicht in der Schweiz – und auch nicht schon jetzt. Ein erster Fixpunkt ist die EM vom 8. November, davor hat er Starts in der belgischen Superprestige-Serie geplant, die eine Kategorie höher angesiedelt ist als die Schweizer Rennen und deshalb auch mit hochwertigen Starterfeldern aufwartet. Der Weltcup beginnt dann am 27. November – und danach geht es Schlag auf Schlag. Innert gut acht Wochen stehen zwölf Rennen auf dem Programm. So dicht gedrängt war der Kalender noch nie.

