Sie ist keine Sportskanone – und läuft trotzdem um den Pfäffikersee
Der Pfäffikerseelauf bedeutete für Peggy Beyeler aus Bäretswil Neuland. Erst ihren zweiten Volkslauf bestritt sie. Im Ziel präsentierte sie sich stolz – und äusserte ein Aber.
Sie strahlte, als sie nach den 12,2 Kilometern und der Runde um den Pfäffikersee die Ziellinie im Wetziker Industriegebiet überquert hatte. Ihre ersten Worte: «Ich habs geschafft.» Und in ihren Augen widerspiegelten sich die Freude und der Stolz.
Peggy Beyeler bezeichnet sich nicht als Läuferin. Erst zum zweiten Mal hatte sie sich an die Startlinie eines Volkslaufs begeben – nach einer «Spontanidee aus Blödheit» und dem Greifenseelauf 15 Tage zuvor. Jetzt sagt sie: «Unglaublich toll, diese Atmosphäre, diese vielen Zuschauer, die motivierten, all das lässt sich kaum beschreiben.» Emotionen, all das Spannende, der Wechsel des Körpergefühls strich sie hervor.
In einem bis vor Kurzem unbekannten Umfeld bewegte sich Peggy Beyeler. «Ich bin keine Sportskanone», sagt sie. Und verleiht der Aussage zusätzliche Aussagekraft: «Mit Ausdauersport hatte ich stets wenig am Hut.»
Begonnen, daran etwas zu verändern, hat die Familienfrau, Ehefrau und Mutter zweier Töchter (14 und 12) sowie Sachbearbeiterin auf der Gemeinde Bauma erst in letzter Zeit.

