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Dominanter Auftritt

Uster produziert beim Kantersieg mehr als einen «Superhelden»

Der UHC Uster lässt auswärts NLA-Aufsteiger Kloten-Dietlikon keine Chance und feiert einen 11:0-Sieg. Zwei Akteure schreiben bei der Ustermer Gala besondere Geschichten.

Uster produziert beim Kantersieg mehr als einen «Superhelden»

Der UHC Uster lässt auswärts NLA-Aufsteiger Kloten-Dietlikon keine Chance und feiert einen 11:0-Sieg. Zwei Akteure schreiben bei der Ustermer Gala besondere Geschichten.

Es war alles andere als ein spannungsgeladener Krimi, den die rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer in Kloten zu sehen bekamen. Aus Sicht des Heimpublikums spielte sich gar ein 60-minütiges Drama ab, das insbesondere im letzten Abschnitt Formen eines Horrorstreifens annahm. Der UHC Uster dürfte sich beim 11:0-Kantersieg gegen die Kloten-Dietlikon Jets hingegen bisweilen als Akteur in einem Fantasy-Film gefühlt haben, in dem sich auch der eine oder andere «Superheld» hervortat.

Einer davon war Alessio Mura, der in seinem vierten Meisterschaftsspiel für die Ustermer seinen ersten Shutout feiern konnte. Trotz der Ustermer Überlegenheit benötigte es doch die eine oder andere Intervention des 22-jährigen Torhüters, um die Null zu halten. Die grösste Tat war wohl der gehaltene Penalty im zweiten Drittel, als er gegen Janik Kürschner die Oberhand behielt. Bereits im Startdrittel aber war Mura mit zwei Topparaden zur Stelle gewesen, mit denen er die knappe 1:0-Führung aus der neunten Minute verteidigte.

Schön zu sehen war, dass die Mannschaft in den letzten zehn Minuten beim Stand von 8:0 primär darauf bedacht war, dem Goalie den persönlichen Erfolg zu ermöglichen. Dass es dann trotzdem auch noch zu weiteren drei Toren reichte, sagt viel über die Kräfteverhältnisse an diesem Abend aus.

Schweden vor Lettland

Mit Matteo Gervasoni setzte ein weiterer Ustermer Neuzuzug ebenfalls Zeichen. In der 25. Minute traf der junge Tessiner erstmals für den UHC Uster – es war das 3:0. Im Schlussdrittel erzielte Gervasoni nach einem Bilderbuchkonter das 6:0 und war dann 74 Sekunden vor der Schlusssirene auch für den Treffer zum 11:0-Endresultat besorgt.

Einen glänzenden Abend erwischte zudem Usters zweite Linie um Center Yves Klöti. Sie war für nicht weniger als acht der elf Tore zuständig. Ein guter Teil davon resultierte aus tollem Direktkombinationsspiel, bei dem die Klotener jeweils nicht mehr als die Statistenrollen einnahmen.

Beim teaminternen Duell um das Topscorer-Shirt zog der Schwede Johannes Wilhelmsson mit drei Toren und vier Assists wieder an seinem lettischen Stürmerkollegen Daniels Janis (drei Tore) vorbei.

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