Sport

Floorball Riders verlieren 2:6

Nach nur 22 Minuten ist der Schaden angerichtet

Kurz nach Beginn des Mitteldrittels liegen die Floorball Riders gegen Emmental Zollbrück schon 0:5 hinten. Dann rappeln sie sich auf, Punkte holen sich dennoch keine.

Nach nur 22 Minuten ist der Schaden angerichtet

Kurz nach Beginn des Mitteldrittels liegen die Floorball Riders gegen Emmental Zollbrück schon 0:5 hinten. Dann rappeln sie sich auf, Punkte holen sich dennoch keine.

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti bleiben in der Frauen-NLA nach drei Runden eines von drei punktlosen Teams. Sie mussten sich am späten Sonntagnachmittag auswärts Emmental Zollbrück klar 2:6 geschlagen geben. 0:5 lagen die Gäste nach knapp 22 Minuten bereits zurück. Und wäre es im selben Takt weitergegangen, hätten die Riders eine deftige Schlappe kassiert.

Trotz aussichtslosem Rückstand liessen sich die Gäste aber nicht etwa gehen. Sie stellten nach der ersten Pause auf zwei Verteidigungspaare um, was sich auszahlte, und kämpften sich zurück in die Begegnung. Kurz nach Spielhälfte hauchte Sofia Niemi mit dem ersten Riders-Tor den Oberländerinnen neue Zuversicht ein, wobei sie nach einem Oberländer Ballgewinn sofort abschloss und sehenswert traf.

13 Minuten vor dem Ende und dem zweiten Treffer der Gäste flackerte wohl gar etwas Hoffnung bei den Riders auf. Nicht einmal zwei Minuten später erstickte der spielerisch überlegene Gastgeber mit seinem sechsten Treffer diese umgehend wieder.

Was bleibt? Die Riders konnten zwar keine Punkte mitnehmen, die Drittel zwei und drei endeten aber jeweils 1:1. «Daraus können wir für die weiteren Spiele sicher einiges mitnehmen», sagte Riders-Spielerin Sarina Knechtle.

Der Start als Hypothek

Die Oberländerinnen erwischten einen schlechten Auftakt, was ihre sowieso schwierige Aufgabe bei den favorisierten Emmentalerinnen zusätzlich erschwerte. «Wir hatten einen sehr unkonzentrierten Start mit sehr vielen Fehlern – sowohl am Stock als auch im System», fand Knechtle. «Dafür wurden wir bestraft.»

Schon in der vierten Minute leiteten die Gäste mit einem Aussetzer hinter dem eigenen Tor die Niederlage ein. Corin Haldemann schnappte sich den Ball und versenkte ihn mit einem «Buebetrickli». Nur kurz darauf lag der Ball erneut hinter Riders-Goalie Estere Elbrete, ohne dass diese etwas dagegen tun konnte. Der Abschluss des Heimteams war von einer Gästeverteidigerin unhaltbar abgelenkt worden.

Mit ihrem Tempo und ihrer Ballsicherheit stellten die Gastgeberinnen im Startdrittel die Floorball Riders immer wieder vor grosse Probleme. Kam hinzu, dass die Oberländerinnen immer einen Schritt zu langsam waren und ihren Gegnerinnen so häufig zu viel Platz lassen mussten. Wenig hilfreich war dabei, dass die mutig beginnenden Riders bisweilen etwas gar vogelwild nach vorne stürmten und ihre Defensive so entblössten.

Die Differenz zwischen den zwei Teams wuchs bis zur ersten Pause auf vier Treffer an. Sowohl das 0:3 als auch das 0:4 fielen nach Schüssen aus der Distanz, beide Male konnte Gästehüterin Elbrete nichts ausrichten. In der Offensive hatte der Underdog derweil lange Zeit kaum gute Aktionen und wenig Abschlüsse. Die beste und fast einzige Chance bis zum belebenden ersten Tor von Niemi (32.) vergab Céline Stäubli in der siebten Minute nach einer feinen Einzelleistung.

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