Chaos in Malaysia – doch die Hinwiler profitieren nicht
Verrücktes F1-Rennen
Regen, zickende Software und mehrere Safety-Car-Phasen: Der GP in Malaysia bot viel Abwechslung – aber keine Punkte für das Hinwiler Audi-Team.
Es sind ereignisreiche Tage derzeit für das Audi-Team. Vor einer Woche in Baku haben die Hinwiler ein umfangreiches Update ans Auto gebracht. Letzte Woche machte das Team die Ausbaupläne für seine Fabrik öffentlich. Und nun stand das Rennen in Malaysia an, wohin der GP von Bahrain aufgrund der politischen Situation im Nahen Osten verlegt wurde. Hier rechnete man sich einiges aus. Doch am Schluss blieb Audi wieder ohne Punkte. Nico Hülkenberg wurde Elfter, Gabriel Bortoleto 18. und Zweitletzter.
Erstmals seit 2017 wurde wieder auf der Strecke in Sepang gefahren – damals wie heute hiess der Sieger übrigens Max Verstappen. Und weil es kurz vor dem Rennen heftig regnete, war Malaysia auch die Bühne für eine Premiere. Die Boliden der aktuellen Generation kamen bisher noch nie im Regen zum Einsatz. «Da werden die Karten komplett neu gemischt», sagte Hülkenberg vor dem Start.
Sie sollten danach noch mehrfach neu gemischt werden. Denn das Rennen war chaotisch und endete erst über drei Stunden nach der eigentlich geplanten Startzeit. Erst verzögerte der Regen den Start um 40 Minuten. Dann zickten auf der Aufwärmrunde bei vielen Autos die Systeme, mehrere Piloten beklagten sich per Funk über mangelnde Leistung. Spitzenleute wie Max Verstappen oder Lewis Hamilton blieben fast stehen, aber auch das Hinwiler Team war betroffen.

