Beim EIE soll es nach oben gehen, bei den Dürnten Vikings möglichst weit
Die Derbys fallen weg, dafür haben die Oberländer Zweitligisten mehr Spiele und hohe Ansprüche. Wie aber steht es um ihre Aufstiegsambitionen?
Dürnten Vikings: Die Jungen sind reifer
Nach nur einer gemeinsamen Saison mit dem EHC Illnau-Effretikon spielen die Dürntner wieder in der Gruppe 1. Zum Bedauern beider Klubs gibt es also keine Oberländer Zweitliga-Derbys mehr. Es sei denn, beide gewinnen ihre Gruppen, sodass sie im März 2027 im Regionalmeister-Final Ostschweiz aufeinandertreffen würden. Wie realistisch ein solches Szenario ist, steht auf einem anderen Blatt. Und ist Zukunftsmusik. Im Gegensatz zum Lokalrivalen EIE sind die Dürntner bereits in die Meisterschaft gestartet – mit einem 2:6 gegen Engiadina. Der Fehlstart rüttelt nicht an ihrem Glauben, mindestens gleich stark wie letzte Saison zu sein. Als Qualifikationsvierter zogen die Vikings souverän in die Playoffs ein. Da war in den Halbfinals Endstation. Sportchef Alain Deubelbeiss hofft, dass die Playoffs diese Saison für die Vikings länger dauern. Das Ziel? «So weit wie möglich kommen.»
Grosse Änderungen blieben aus, das Kader besteht weiterhin aus vielen jungen Spielern. «Diese aber sind ein Jahr reifer», sagt Deubelbeiss. Und damit einen Schritt weiter. Der Sportchef spricht von einer Mannschaft mit einem «Riesenkern». Wenn da nur nicht die Verletzungshexe so heftig zugeschlagen hätte. Fast ein Drittel des Teams hat sich laut Deubelbeiss im Sommer verletzt. Mehrere Leistungsträger fallen aktuell aus, beispielsweise das Sturmtrio Yannic Böhlen, Justin Schuler und Maurice Schmidt. Mit dem Einsatz von B-Lizenz-Spielern haben die Oberländer auf die Ausfälle reagiert. Trainer ist weiterhin Mischa Rüegg, der den Posten seit Januar 2023 innehat. Yves Rüegg unterstützt seinen Bruder neu als Assistent. «Ein absoluter Fachmann», schwärmt Deubelbeiss von Yves Rüegg.
