Aversa und der FC Russikon: Eine Geschichte über Generationen
Vom Gründerenkel zur Führungsfigur
Grossvater Giuseppe gründete den FC Russikon mit, Vater Mauro prägte den Verein als Präsident. Nun gehört Riccardo Aversa zu jener Mannschaft, die den FCR zurück in die 3. Liga geführt hat.
Die 0:3-Niederlage gegen Wetzikon änderte wenig an einer Erkenntnis: Der FC Russikon scheint in der 3. Liga angekommen zu sein. Einen wesentlichen Anteil daran hat Riccardo Aversa. Der 31-Jährige gehört zu den prägenden Figuren des Aufsteigers und ist in den ersten Saisonwochen bereits dreimal als Torschütze aufgefallen – und das als defensiver Mittelfeldspieler. «Das ist schon irgendwie komisch. Ich war doch eigentlich nie ein Skorer. Doch unsere Spielweise kommt mir entgegen», sagt er.
Für Aversa besitzt die Rückkehr des FC Russikon in die 3. Liga ohnehin eine ganz besondere Bedeutung. Schliesslich begann seine Aktivkarriere genau hier. Beim FC Russikon durchlief Aversa die Juniorenabteilung und debütierte als Teenager bereits in der ersten Mannschaft des in der 3. Liga spielenden FCR.
Die Verbindung seiner Familie zum Verein reicht jedoch noch viel weiter zurück. Grossvater Giuseppe gehörte 1969 zu den Gründern des FC Russikon und amtierte als erster Präsident. Der Klub entstand damals aus dem Kreis italienischer Einwanderer, zu denen auch der aus Kalabrien stammende Aversa zählte.

