Das müssen Sie zum Radcross Illnau wissen
14. Auflage
Die Radquersaison wird am Sonntag im Oberland eröffnet. Eine familiäre Angelegenheit, bei der aber nicht alles ist wie immer.
Ein Rennen im Gedenken an seinen Gründer
Ohne Beat Brüngger gäbe es das Radcross Illnau nicht. 2011 rief er den Anlass ins Leben, vor drei Jahren trat er als OK-Chef ab und übergab die Verantwortung seinen Söhnen Nico und Eric. Für sie ist die 14. Austragung am Sonntag nun eine spezielle – aus einem traurigen Grund: Vor gut zwei Monaten verstarb Beat Brüngger. Das Rennen ist deshalb ihm gewidmet. Es wird eine Gedenkminute geben. OK-Präsident Eric Brüngger sagt: «Speaker Franco Marvulli wird sicher die passenden Worte finden. Es soll nichts Trauriges sein, sondern ein schöner, wertschätzender Moment.»
Als wertschätzend kann man auch die Art und Weise bezeichnen, wie Eric und Nico Brüngger das Radquer organisieren. Ganz im Sinne ihres Vaters als generationenübergreifendes Rennen, in dem der Breitensport genauso wichtig ist wie die Elitekategorien. Beat Brüngger sagte einmal: «Die Rennen sollen Spass machen. Wie die Fahrer genau heissen, spielt gar nicht so eine grosse Rolle». Und für Eric Brüngger ist klar: «Das Radquer Illnau war schon immer mehr als nur ein Velorennen.» Dorffestcharakter soll es haben und neben dem Rennsport weitere Attraktionen bieten. Auch schon gab es Flugshows. Heuer tritt nach den Siegerehrungen um etwa 17 Uhr eine Coverband auf.

