Junioren-WM im Akrobatikturnen wird für Oberländer Trio fast zur Kür
Spektakuläre Würfe und grosse Träume
Was auf den ersten Blick an Zirkusakrobatik erinnert, ist eine anspruchsvolle Wettkampfsportart. In Pesaro vertraten Kim Bernhardsgrütter sowie Svenja und Annika Baumann die Schweiz auf internationaler Bühne.
Was ist Akrobatikturnen?
Wenn Turnerinnen und Turner zu Musik Hebefiguren, Handstände und gewagte Wurfelemente präsentieren, erinnert das viele Zuschauerinnen und Zuschauer an den Zirkus. Tatsächlich handelt es sich aber um eine eigenständige Wettkampfsportart. Akrobatikturnen wird in Teams von zwei bis vier Personen ausgeübt.
In der Balance-Kür stehen statische Elemente wie Handstände oder Fussstände auf dem Partner im Zentrum. In der Tempo-Übung dominieren Würfe und Fangelemente. Dabei fliegen keine Gegenstände durch die Luft, sondern die Turnpartnerinnen und Turnpartner selbst, die Saltos und Schrauben zeigen. Musik, Ausdruck und Mimik gehören ebenfalls dazu: Jede Kür soll eine Geschichte erzählen.

